Golfprofi Ryan Fox hat dank einer starken Schlussrunde den ersten Major-Titel seiner Karriere gewonnen.
Historischer Sieg bei den British Open: Spätes Birdie bringt die Entscheidung
Premierensieg bei den British Open
Der 39 Jahre alte Neuseeländer schob sich bei der 154. British Open mit einem Birdie am letzten Loch noch an die Spitze. Mit 270 Schlägen (72+68+62+68) lag er im Klubhaus knapp vor dem Amerikaner Cameron Young (271/67+67+73+64).
Golf: Fox holt historischen Major-Sieg
Fox, Nummer 56 der Welt und Sohn des ehemaligen Rugby-Nationalspielers Grant Fox, ist erst der dritte Neuseeländer nach Bob Charles (1963) und Michael Campbell (2005) mit einem Major-Titel.
Am Samstag hatte er mit einer 62 auf dem Par-70-Kurs im Royal Birkdale Golf Club für einen Rekord bei Majorturnieren gesorgt. Die Bestmarke teilen sich nunmehr acht Spieler.
Der nach drei Runden noch in Führung liegende Sam Burns (USA) fiel bei dem mit 17 Millionen Dollar dotierten Turnier mit einer 72 zum Abschluss und einer Gesamtzahl von 272 (73+62+65+72) noch auf den dritten Rang zurück.
Scheffler patzt – deutsche Starter verpassen Cut
Titelverteidiger Scottie Scheffler (USA) musste sich mit 273 Schlägen (68+68+70+67) und dem geteilten vierten Rang begnügen. Die Hoffnungen der Nummer eins der Welt, die berühmte Trophäe „Claret Jug“ erfolgreich zu verteidigen, lösten sich am Sonntag nach Bogeys an den Löchern 13, 15 und 18 in Luft auf.
Die beiden deutschen Starter, Tiger Christensen und Amateur Tim Wiedemeyer, waren nach zwei Runden am Cut gescheitert.