Saftige Strafe in Österreich! Das unabhängige Handballgericht des Österreichischen Handballbundes (ÖHB) hat Ivan Horvat von Alpla HC Hard bis zum 30. Juni 2027 und damit für mehr als zwei Jahre gesperrt.
Handball-Rüpel lange gesperrt
Monster-Sperre für Handball-Rüpel
Der 32-Jährige hatte im Meisterschafts-Viertelfinale Markus Mahr vom Klub Bregenz Handball mit seiner linken Hand voll ins Gesicht geschlagen. Mahr ging zu Boden, blutete massiv und zog sich bei der Aktionen einen mehrfachen offenen Nasenbeinbruch zu. Der Sportler musste in der Folge in einer Klinik operiert werden.
Das Gericht wertete das Foul als grob unsportliches Verhalten, der Verband teilte dazu mit: „Auf Basis der vorliegenden Beweismittel hat das Handballgericht das Foul von Ivan Horvat als grob unsportliches Verhalten im Sinne der ÖHB-Bestimmung 7.3.1 eingestuft, das zudem eine schwere Verletzung nach sich zog.“
Horvat grob unsportlich
So heißt es in der entsprechenden Bestimmung: „Grobe Unsportlichkeiten während des laufenden Spielgeschehens im Verhalten zum Gegner im Sinne der Spielregeln sind mit einer Sperre bis zu zwei Jahren, im Falle einer schweren Verletzung des gegnerischen Spielers oder Mannschaftsoffiziellen mit Sperre von 8 Pflichtspielen bis zu 4 Jahren, zu bestrafen.“
Als „schwere Verletzung“ ist demnach eine „solche Verletzung zu verstehen, die im Sinne des österreichischen Strafgesetzbuches als solche anzusehen ist“.
Für alle Handball-Pflichtspiele gesperrt
Horvat ist mit sofortiger Wirkung für alle Pflichtspiele gesperrt, innerhalb von zwei Wochen kann jedoch Berufung eingelegt werden.
Nach der Partie, die Alpla Hard für sich entschied, zofften sich beide Klubs in den sozialen Netzwerken, Horvat drückte angesichts seiner Aktion sein Bedauern aus.
Der 32-Jährige war von 2016 bis 2018 für die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga aktiv.