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Ärger beim Final Four: Flensburg-Coach schießt gegen Fans - "Unfassbar respektlos"

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Ärger beim Final Four: Flensburg-Coach schießt gegen Fans - "Unfassbar respektlos"

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Flensburg-Coach schießt gegen Fans

Nach dem Pokal-Aus von Flensburg giftet Trainer Machulla gegen die eigenen Fans. Im Finale kommt es zum Duell Magdeburg gegen die Löwen.
Bei der Final-Four-Endrunde nutzt der verlustpunktfreie Bundesliga-Spitzenreiter und Meister den Heimvorteil und feiert durch einen deutlichen 39:25-Erfolg über die HSG Bensheim/Auerbach seinen dritten Cup-Gewinn in Folge.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der Ärger über das Pokal-Aus sorgt für einen lauten Knall zwischen den Fans der SG Flensburg-Handewitt und Trainer Maik Machulla.

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Nach der klaren Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen im Final Four des DHB-Pokals kocht die Stimmung über: Die Flensburg-Anhänger nehmen die Mannschaft in die Pflicht, was wiederum Trainer Machulla mächtig auf die Palme bringt.

„Wenn Einzelne meinen Spielern vorwerfen, nicht alles zu tun und dass sie Herz und Leidenschaft für diesen Verein zeigen sollen, dann macht mich das wütend“, wütete Machulla nach dem 31:38 am Samstag in Köln.

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„Unfassbar respektlos“ - Trainer watscht Fans ab

„Es ist unfassbar respektlos gegenüber meinen Spielern, dass man sich nach dem Spiel hinstellt und ihnen vorwirft, dass sie nicht alles gegeben haben“, stellte der Meister-Coach von 2018 und 2019.

Für Flensburg endete eine Serie mit zuvor 21 Spielen ohne Niederlage. Die fünf Halbfinal-Duelle mit den Löwen hatten die Nordlichter zuvor allesamt gewonnen.

Juri Knorr war am Samstag vor knapp 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Lanxess Arena mit zehn Treffern der beste Schütze für die Rhein-Neckar Löwen von Trainer Sebastian Hinze, die in der Bundesliga zuletzt vier Mal in Folge verloren hatte.

Knorr überragt: Magdeburg als Gegner

„Wir haben die vergangenen drei, vier Wochen richtigen Mist zusammengespielt“, gab Knorr in der ARD zu. Aber: „Wir haben nicht den Glauben an uns und unser großes Ziel, hier heute dabei zu sein, verloren. Wir haben den ersten Teil der Arbeit erledigt.“

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Im Finale am Sonntag (15.40 Uhr/Sky und ARD) dürften die Mannheimer mit reichlich neuem Selbstvertrauen nach ihrem zweiten Pokal-Triumph nach 2018 greifen - allerdings zeigte auch der SCM eine starke Leistung.

Das hocheffiziente Team von Trainer Bennet Wiegert ließ gegen die Pokalexperten aus Lemgo, die zum dritten Mal in Folge beim Finalturnier dabei waren, wenig anbrennen. Kay Smits (12 Tore) und Gisli Kristjansson (9) überzeugten als beste Schützen.

„Es war eine sehr gute erste Halbzeit. Dann haben wir es verpasst, so richtig wegzugehen. Morgen müssen wir alles raushauen“, sagte SCM-Nationalspieler Philipp Weber bei Sky.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)