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European League: Todesfall überschattet Flensburg-Sieg

Todesfall überschattet Flensburg-Sieg

Die SG Flensburg-Handewitt trauert um einen Anhänger. Der Heimspiel-Sieg gegen Montpellier rückt in den Hintergrund.
Die SG Flensburg-Handewitt trauert um einen verstorbenen Anhänger
Die SG Flensburg-Handewitt trauert um einen verstorbenen Anhänger
© IMAGO/Lobeca
Die SG Flensburg-Handewitt trauert um einen Anhänger. Der Heimspiel-Sieg gegen Montpellier rückt in den Hintergrund.

Ein Todesfall hat das Heimspiel der SG Flensburg-Handewitt überschattet. Wie der Handballklub aus dem hohen Norden am Dienstagabend mitteilte, ist am Rande des Spiels in der European League gegen Montpellier (40:35) ein Fan verstorben.

„Die SG Familie hält inne. Mit großer Betroffenheit müssen wir mitteilen, dass es bei unserem EHF Heimspiel gegen Montpellier zu einem medizinischen Notfall kam. Leider blieben alle eingeleiteten Maßnahmen erfolglos“, schrieb der Klub in einer Mitteilung auf Instagram.

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Darin wird auch Geschäftsführer Holger Glandorf zitiert: „Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Der Handball und alles Sportliche rücken heute in den Hintergrund.“

Flensburg, Hannover und Kiel siegen

Flensburg kehrte mit dem Sieg in die Erfolgsspur zurück und setzte den THW Kiel unter Druck, der wenig später mit 37:32 beim spanischen Klub Bidasoa Irun gewinnen konnte. Auch Hannover feierte in Gruppe IV bei den Kadetten Schaffhausen einen souveränen 36:24 (15:13)-Sieg.

Hannover festigte seine Tabellenführung. Die MT Melsungen verlor parallel mit 33:37 bei Vardar Skopje und musste an Spieltag vier die erste Niederlage einstecken.

In Flensburg erwiesen sich die französischen Gäste aus Montpellier als eine schwere Herausforderung. Erst in der Schlussviertelstunde konnte das Team von Nationalmannschafts-Kapitän Johannes Golla nach wechselnden Führungen erstmals auf mindestens zwei Tore davonziehen. Erfolgreichster Werfer des Bundesliga-Dritten beim letztlich klaren Sieg war Patrick Volz mit neun Toren.

Hannover erspielte sich in der Schweiz schon vor der Pause Vorteile. Nach dem Seitenwechsel nutzten die Niedersachsen ihre Überlegenheit aus und gerieten nicht mehr in Gefahr. August Pedersen ragte mit sieben Treffern bei den Gästen heraus.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)