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Handball-EM 2022 & Deutschland: Schreckmoment um Hendrik Wagner

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Handball-EM 2022 & Deutschland: Schreckmoment um Hendrik Wagner

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Atemnot sorgt für Schreck bei Gislason

Atemnot sorgt für Schreck bei Gislason

Hendrik Wagner bereitet Handball-Deutschland beim EM-Aus gegen Schweden bange Momente. Der Quarantäne-Rückkehrer muss mit Atemproblemen schnell wieder runter.
Für den nachnominierten Hendrik Wagner war bei der Handball-EM das Spiel Deutschland gegen Schweden schnell beendet
Für den nachnominierten Hendrik Wagner war bei der Handball-EM das Spiel Deutschland gegen Schweden schnell beendet
© Imago
Christian Paschwitz
Christian Paschwitz
. SPORT1
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Es hat nicht sollen sein: Die deutschen Handballer haben auch ihr drittes Hauptrundenspiel bei der Europameisterschaft verloren und keine Chancen mehr auf den Einzug ins Halbfinale. (NEWS: Alles Wichtige zum Handball)

Mit von der Partie bei der 21:25 (10:12)-Niederlage gegen Vizeweltmeister Schweden in Bratislava war auch der nachnominierte Hendrik Wagner, einer der ersten Akteure aus dem Corona-Lazarett.

Der Zweitliga-Profi von den Eulen Ludwigshafen durfte nach zwei negativen PCR-Tests die Corona-Isolation verlassen und seine EM-Premiere geben. (DATEN Tabellen der Handball-EM)

Die allerdings warf nach Abpfiff durchaus bedenkliche Fragen auf, denn: Der 24-jährige kämpfte bereits nach wenigen Augenblicken mit Atemproblemen - und schied sogleich wieder angeschlagen aus, nachdem er sich neben einem Treffer in der Folge einen Fehlwurf und weitere Unkonzentriertheiten geleistet hatte.

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Rückkehrer Hendrik Wagner mit Atemnot gleich wieder aus

„Der ein oder andere war schon kaputt. Ich habe mich gefreut, dass Wagner reinkam, aber ich wollte dann nichts riskieren, nachdem er drei Angriffe gespielt hat und dann rauskam, weil er keine Luft bekommen hat“, erklärte Alfred Gislason die zunächst besorgniserregende Situation auf SPORT1-Nachfrage bei der virtuellen Pressekonferenz nach Abpfiff.

.“Er war zehn Tage krank. Da wäre es nicht zu verantworten, ihn noch mal zu bringen“, führte der Bundestrainer weiter aus.

Und musste einräumen, dass Wagner „nicht in der Verfassung zu spielen“ war, auch wenn dieser zunächst keinen Anlass zur Sorge gegeben hatte. „Die Ärzte haben ihn untersucht und es war alles gut.“ (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-EM)

Gislason habe „ihn beim Warmmachen ein paar Mal gefragt, wie es ihm geht. Da hat er gesagt, dass alles okay ist. Aber auf dem Spielfeld ist es etwas Anderes, wenn du dann drei Minuten mit vollem Einsatz hin und her rennen musst. Aber wenn er sagt, dass es nicht geht, höre ich auf ihn.“ (die Handball-EM im LIVETICKER)

Gislason erklärt besorgniserregende Situation

Nachhaltige Probleme erwartet der Bundestrainer für Wagner indes nicht: „Es geht ihm gut.“

Der linke Rückraumspieler war bereits am vergangenen Sonntag als Nachrücker für Julius Kühn in der slowakischen Hauptstadt eingetroffen. Dort musste er sich jedoch wegen eines positiven PCR-Tests umgehend in Isolation begeben.

Gislason erklärte nun mit Blick auf das abschließende EM-Spiel am Dienstag (18 Uhr) gegen Russland, voraussichtlich keine Spieler direkt aus der Quarantäne mehr ins Team zu beordern.

„Durch die Erfahrung jetzt mit Hendrik ist das eh Quatsch und hat keinen Sinn“, sagte der Isländer in der ARD.

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