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Handball-EM 2022: Island wütet gegen Dänemark - Spieler erhalten Hassnachrichten

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Handball-EM 2022: Island wütet gegen Dänemark - Spieler erhalten Hassnachrichten

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Dänen erhalten nach Drama Hassnachrichten

Dänen erhalten nach Drama Hassnachrichten

Auf dramatische Art und Weise verpasst Island das Halbfinale bei der Handball-EM. Die Isländer werfen Dänemark Wettbewerbsverzerrung vor, unzählige Spieler erhalten Hassnachrichten.
Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Handball-EM ausgeschieden. Das gesamte Turnier hatte das DHB-Team mit Corona Infizierungen zu kämpfen.
. SPORT1
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von SPORT1

Dicke Luft in Skandinavien!

Das Aus Islands bei der Handball-EM nach der Niederlage von Weltmeister Dänemark gegen Frankreich sorgt für mächtig Ärger. Statt ins Halbfinale einzuziehen, muss Island nun mit dem Spiel um Platz fünf gegen Norwegen Vorlieb nehmen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-EM)

Die Rolle Dänemarks war schon im Vorfeld brisant - im Nachgang sorgte sie für eine Eskalation. Neuestes Kapitel dabei: diverse dänische Nationalspieler haben Hassnachrichten erhalten.

„Soweit ich informiert bin, gab es eine ganze Reihe von Nachrichten, die von Anschuldigungen über Spielmanipulationen bis hin zu Kommentaren über das eigene Aussehen reichten. Und die schlimmste Kategorie grenzte an Morddrohungen“, sagte der Sportdirektor des dänischen Handball-Verbandes, Morten Henriksen, gegenüber TV 2 SPORT.

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So erhielt beispielsweise René Antonsen wütenden Nachrichten bei Instagram. „Die Dinge, die sie mir schreiben, sind Dinge, die sie mir nie von Angesicht zu Angesicht sagen würden. Ich glaube nicht, dass es in Ordnung ist, einfach zu denken, dass man in den sozialen Medien schreiben kann, was man will“, erklärte der Sportler, der seinen inneren „Spam-Filter“ benutzen will, um sich nicht allzu sehr davon beeinflussen zu lassen.

Handball-EM: Dänemark-Pleite kostet Island Halbfinale

Mit einem Sieg gegen Frankreich hätten die Dänen, die bereits vorher als Halbfinalist feststanden, auch den Einzug Islands in die Runde der letzten Vier besiegelt.

Aber der Weltmeister schonte seine vier Top-Stars Mikkel Hansen, Mathias Gidsel, Magnus Saugstrup und Jannick Green. Lange Zeit lief aus isländischer Sicht trotzdem alles nach Plan, Dänemark führte phasenweise mit fünf Toren. Das Halbfinale schien zum Greifen nah.

„Danke für nichts, Dänemark“

Entsprechend dick war danach natürlich der Hals bei den Isländern, die Frankreich zwar geschlagen, aber dennoch nicht genug Punkte geholt haben. „Danke für nichts, Dänemark“, giftete das isländische Nachrichtenportal Visir nach Abpfiff.

„Die Dänen behielten das ganze Spiel über die Oberhand, vermasselten es aber am Ende auf abenteuerliche Art und Weise“, schrieb Islands größte Tageszeitung Frettabladid.

Island wütet: „Diesen Dänen kann man nie trauen“

Kein Wunder also, dass der Frust der Isländer groß ist. Den Dänen wird nun sogar Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen. „Diesen Dänen kann man nie trauen,“ sagte der Kommentator von RÚV TV.

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Sogar Vorwurf des Wettbetrugs

Journalist Freyr Rögnvaldsson warf den Weltmeistern sogar ein schlimmeres Vergehen vor.

„Es gibt einige Mitglieder der dänischen Nationalmannschaft, die heute Abend von diesem Wettbetrug profitieren werden“, behauptete der Mitarbeiter des Portals Stundin.

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Island verpasst große Chance

Bei all den heftigen Vorwürfen und dem Ärger muss allerdings auch festgehalten werden, dass die Isländer gegen Dänemark in der Hauptrunde mit 24:28 den Kürzeren zogen und auch gegen Kroatien mit 22:23 als Verlierer vom Platz gingen.

Besonders gegen die Kroaten verpasste Island dabei einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde.

Nun bleibt Island immerhin noch das abschließende Spiel gegen Norwegen am Freitag um den fünften Platz bei dieser EM. Ohnehin ist es schon das beste Abschneiden bei einem großen Turnier seit 2014, als man Fünfter bei der Europameisterschaft in Dänemark wurde.

Dänemark trifft im Halbfinale morgen nun auf Spanien, während sich die Franzosen mit den Schweden duellieren. (Die Handball-EM im LIVETICKER)

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