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Handball-EM: Schweden setzt Ausrufezeichen in Topspiel

Topnation setzt Ausrufezeichen

Beide Schwergewichte standen vorher als Hauptrundenteilnehmer fest - die Voraussetzungen sind nun gegensätzlich.
Vor der Hauptrunde bei der Handball EM sprechen Sportvorstand Ingo Meckes und Trainer Alfred Gislason über die Reaktion der Mannschaft nach dem Rückschlag gegen Serbien und die riesige Sensation beim Spiel Portugal gegen Dänemark.
Beide Schwergewichte standen vorher als Hauptrundenteilnehmer fest - die Voraussetzungen sind nun gegensätzlich.

Der frühere Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson muss mit Vizeweltmeister Kroatien mit null Punkten in die Hauptrunde der Europameisterschaft starten. Der Isländer, der vor zehn Jahren in Polen die DHB-Auswahl zum EM-Titel geführt hatte, und sein Team verloren das letzte Vorrundenspiel gegen den ebenfalls bereits qualifizierten Co-Gastgeber Schweden mit 25:33 (13:17).

Die besten Werfer in Malmö waren Zvonimir Srna (sieben Tore) aufseiten der Kroaten und der Kieler Bundesligaprofi Eric Johansson (fünf) bei Rekord-Europameister Schweden.

In Hauptrundengruppe 2 warten auf beide Teams nun Duelle mit Geheimfavorit Island, Ungarn, Slowenien und der Schweiz. Schweden, Slowenien und Island nehmen dabei zwei je Punkte mit - nach Siegen gegen die ebenfalls qualifizierten Vorrundengegner.

Schweden mit perfekter Ausgangslage

Die Hauptrundengruppe 1 mit dem Spielort Herning/Dänemark ist mit dem Olympia-Zweiten Deutschland, Weltmeister und Olympiasieger Dänemark, Europameister Frankreich, dem einstigen WM-Zweiten Norwegen, dem WM-Vierten Portugal und Ex-Weltmeister Spanien nominell deutlich stärker besetzt. Hier starten Deutschland, Frankreich und Portugal mit zwei Punkten in die jeweils vier Spiele.

Die beiden besten Teams jeder Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale.