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Handball-EM: DHB-Team wirft Frankreich raus – jetzt Jagd auf Gold

Deutsche Handballer heiß auf Finale

Nach der Offensiv-Gala gegen Frankreich ist die Gier auf Gold bei Deutschlands Handballern riesig. Es winkt der dritte EM-Titel nach 2004 und 2016.
Die DHB-Stars freuen sich kollektiv über das Erreichen des EM-Halbfinals - und machen dabei die mannschaftliche Stärke als größten Pluspunkt aus.
Nach der Offensiv-Gala gegen Frankreich ist die Gier auf Gold bei Deutschlands Handballern riesig. Es winkt der dritte EM-Titel nach 2004 und 2016.

Nach dem Sturm ins Halbfinale haben Deutschlands Handballer den EM-Titel als ultimatives Ziel ausgerufen. „Die Truppe will jetzt alles. Wir alle wollen alles. Und der ganz große Druck ist weg. Jetzt geht es wirklich um die Belohnungen. Und ich denke, die Mannschaft ist bereit“, sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes nach dem 38:34 (19:15) gegen Titelverteidiger Frankreich.

Gislason atmet auf – jetzt soll das Finale her

Auch Bundestrainer Alfred Gislason war erleichtert. Sein Team hat das ausgerufene Ziel Halbfinale in der Hauptrunden-„Todesgruppe“, wo neben den Franzosen auch Weltmeister Dänemark, Norwegen, Spanien und Portugal die DHB-Gegner waren, erreicht. „Jetzt ist unser Ziel, in das Finale zu kommen. Dafür müssen wir in zwei Tagen genauso spielen wie heute“, sagte der DHB-Coach nach der Offensiv-Gala seines Teams.

Kohlbacher erinnert an 2016 – die Formel ist simpel

Jannik Kohlbacher, einer von drei verbliebenen 2016er-Europameistern im Kader, musste mit Blick auf das Halbfinale am Freitag an den Coup von Krakau zurückdenken. „Es wurde ja im Vorfeld schon ein bisschen angepriesen, dass es jetzt zehn Jahre her ist. Es wäre doch schön, es zu wiederholen“, sagte der Kreisläufer der Rhein-Neckar Löwen. Die Formel dafür? „Ganz einfach: zweimal gewinnen.“

Goldlust nach EM-Erfolgen – Mertens gibt das Motto aus

Deutschland hat bislang zweimal Gold bei einer Europameisterschaft geholt, vor 2016 hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auch 2004 in Slowenien triumphiert. Dazu gab es je einmal Silber (2002) und Bronze (1998). Ob nun Gold das Ziel sei? „Aber hallo“, sagte Linksaußen Lukas Mertens: „Wenn man im Halbfinale steht, willst du auch ins Finale. Ich hoffe, dass wir alle Kräfte jetzt zusammensammeln und dann am Freitag wirklich alles raushauen, was geht.“