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Drastische Einbußen für Löwen-Stars

Drastische Einbußen für Löwen-Stars

Die Rhein-Neckar Löwen müssen nach dem Saison-Abbruch in der HBL hart durchgreifen. Davon sind sowohl die Spieler als auch die Trainer betroffen.
Die HBL hat eine historische Entscheidung getroffen: Die Saison 2019/20 wird vorzeitig abgebrochen. Frank Bohmann, Geschäftsführer LIQUI MOLY HBL, zu den Hintergründen, den Folgen sowie den Planungen.
Sportinformationsdienst
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von Sportinformationsdienst

Im Zuge der Coronakrise nehmen die Handballer der Rhein-Neckar Löwen um Kapitän Uwe Gensheimer (33) "in den kommenden Monaten zum Teil drastische Einbußen bei ihren Gehältern in Kauf".

Das teilte der Bundesligist am Donnerstag mit. Demnach geht das komplette Team von Trainer Martin Schwalb genau wie die Mitarbeiter der Geschäftsstelle rückwirkend zum 1. April in Kurzarbeit und "leistet damit einen großen Beitrag zur Entlastung der Kostenseite", wie es hieß. 

"Uns eint das Ziel, die Rhein-Neckar Löwen so gut es geht durch diese schwere Zeit zu bringen", sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann: "Um das zu schaffen, brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung. Diese haben wir nun auf den Weg gebracht." Um das Beste für den Klub zu erreichen, "müssen wir zusammenhalten und alle Entbehrungen in Kauf nehmen", sagte die Managerin. 

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Die Kurzarbeit verschaffe dem Ex-Meister Luft, um die kommenden Monate ohne Einnahmen aus dem laufenden Betrieb zu überstehen. 

Die Handball-Bundesliga hatte wegen der Coronavirus-Pandemie am Dienstag ihre Saison abgebrochen, allein dadurch summiert sich der wirtschaftliche Verlust für die Klubs zusammen auf rund 25 Millionen Euro. Wann der reguläre Spielbetrieb im Handball wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit unklar. Die Liga hofft auf einen Neustart im September.