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Handball-Bundesliga: Schockmoment beim HSV um Philipp Bauer

Schockmoment beim HSV

Der HSV Handball sorgt sich in der Handball-Bundesliga um den ausgeknockten Philipp Bauer. Der THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt bleiben an Magdeburg dran.
Philipp Bauer (HSV Hamburg) musste gegen die HSG Wetzlar verletzt vom Parkett
Philipp Bauer (HSV Hamburg) musste gegen die HSG Wetzlar verletzt vom Parkett
© Imago
Der HSV Handball sorgt sich in der Handball-Bundesliga um den ausgeknockten Philipp Bauer. Der THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt bleiben an Magdeburg dran.

Schrecksekunden in der Handball-Bundesliga bei der Niederlage des HSV Hamburg bei der HSG Wetzlar: (NEWS: Alles zur Handball-Bundesliga)

Beim 25:26 (13:14) erlitt Philipp Bauer einen möglicherweise folgenschweren Knockout, musste mit einer Trage aus der Rittal-Arena in eine benachbarte Klinik befördert.

HSV Handball: Knockout bei Philipp Bauer

Der 25-Jährige war während einer Abwehr-Aktion mit Ivan Srsen zusammengerasselt, der ihm dabei unglücklich auf den Kopf fiel.

„Er war schwer ansprechbar“, berichtete HSV-Trainer Torsten Jansen und fügte an, dass Bauer zur medizinischen Beobachtung mindestens eine Nacht im Krankenhaus verbringen werde.

Bemerkenswert: Bauer hatte in der Vergangenheit bereits dreimal eine Gehirnerschütterungen davongetragen, muss nach einem Bild-Bericht daher auch Medikamente einnehmen.

THW und Flensburg bleiben an Magdeburg dran

Die Nord-Rivalen THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt blieben derweil Tabellenführer SC Magdeburg auf den Fersen.

Rekordmeister Kiel gewann am Sonntag bei der TSV Hannover-Burgdorf 29:26 (18:10) und ist mit nun 34 Punkten nach 21 Spielen erster Verfolger der Magdeburger (38). Flensburg, das 30:26 (15:13) beim HC Erlangen gewann, folgt mit 32 Punkten auf dem dritten Rang.

Einen Zähler weniger haben die viertplatzierten Füchse Berlin, die beim 29:22 (15:11) gegen den TVB Stuttgart ihren dritten Sieg nacheinander feierten. (SERVICE: die Tabelle der HBL)

Fünfter, aber bereits mit einigem Abstand, ist die HSG Wetzlar. Nach dem 26:25 (14:13) gegen den HSV Hamburg haben die Hessen nun 26 Punkte.

Ekberg bei Kiel überragend - auch Wanne glänzt

Beim THW ragte Niclas Ekberg mit neun Toren heraus. Patrick Wiencek (sechs) und Superstar Sandor Sagosen (fünf) überzeugten ebenfalls.

Lange Zeit hatte es nach einem souveränen Sieg der Kieler ausgesehen, in der Schlussphase kämpfte sich Hannover aber zeitweise auf zwei Tore heran. Dennoch brachte der Rekordmeister den Erfolg ins Ziel. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der HBL)

Hampus Wanne mit sechs Toren und der deutsche Nationalspieler Johannes Golla mit fünf Treffern waren die erfolgreichster Werfer der Flensburger, die Magdeburg am zweiten Weihnachtsfeiertag die einzige Saisonniederlage zugefügt hatten.