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Brand gratuliert Gummersbach - und rät Köster zum Verbleib

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Brand gratuliert Gummersbach - und rät Köster zum Verbleib

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Brand gratuliert Gummersbach

Brand gratuliert Gummersbach

Klub-Legende Heiner Brand hat dem VfL Gummersbach zur Rückkehr in die Handball-Bundesliga gratuliert.
Brand gratuliert VfL Gummersbach zur Bundesliga-Rückkehr
Brand gratuliert VfL Gummersbach zur Bundesliga-Rückkehr
© FIRO/FIRO/SID
SID
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von SID

Klub-Legende Heiner Brand hat dem VfL Gummersbach zur Rückkehr in die Handball-Bundesliga gratuliert. „Ich freue mich diebisch“, sagte der gebürtige Gummersbacher, der Zeit seiner großen Spielerkarriere nur für den VfL auflief, dem SID: „Der VfL Gummersbach gehört in die Handball-Bundesliga wie Schalke 04 in die erste Liga im Fußball.“ Altmeister Gummersbach war 2019 erstmals aus der Bundesliga abgestiegen.

"Der Trainer ist gut, der Geist ist gut, das Vertrauen der Zuschauer ist da", sagte Brand, warnte aber gleichzeitig vor zu großen Erwartungen: "Das Wichtigste ist es nun, bescheiden zu bleiben. Oberstes Gebot ist zunächst der Klassenerhalt."

Durch ein 27:27 von Verfolger ASV Hamm-Westfalen beim TV Großwallstadt hatte der zwölfmalige deutsche Meister am Dienstagabend quasi auf dem Sofa den Aufstieg geschafft. Nach 33 von 38 Spieltagen führt Gummersbach die Zweitligatabelle souverän mit elf Punkten Vorsprung uneinholbar an.

Auch der legendäre frühere VfL-Keeper Andreas "Hexer" Thiel (1979 bis 1991 in Gummersbach) beglückwünschte das Team von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson. "Ich freue mich außerordentlich, dass mit dem VfL Gummersbach eine DER Marken des deutschen Handballs in die stärkste Liga der Welt zurückkehrt", sagte Thiel dem SID: "Das tut der gesamten Bundesliga gut."

Brand machte sich zudem für den Verbleib des umworbenen Jung-Nationalspielers Julian Köster beim VfL stark. "Er wäre gut beraten, jetzt noch zwei Jahre in Gummersbach zu bleiben. Das wäre die beste Lösung für ihn", riet Brand dem 22 Jahre alten Ausnahmetalent: "Wenn er jetzt zu einem Spitzenverein wechselt, wäre das für seine Entwicklung nicht gut, denn dort würde er nur mitschwimmen."

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In Gummersbach könne Köster in der Bundesliga hingegen zur „Persönlichkeit reifen“. Im deutschen Handball brauche es neue Aushängeschilder, so Brand: „Julian hat alle Möglichkeiten dazu, eines zu werden.“