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Handball-Thriller im Top-Spiel! THW Kiel gelingt Coup bei Meister SC Magdeburg

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Handball-Thriller im Top-Spiel! THW Kiel gelingt Coup bei Meister SC Magdeburg

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Krimi-Gipfel! Kiel siegt beim Meister

Krimi-Gipfel! Kiel siegt beim Meister

Im Top-Duell der Handball-Bundesliga steuert der THW Kiel bei Meister SC Magdeburg auf einen klaren Erfolg zu - doch dann wird‘s dramatisch.
Die deutsche Handballnationalmannschaft verliert im ersten Gruppenspiel des EHF-Cups gegen Schweden mit 33:37.
. SPORT1
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von SPORT1

Wichtiger Erfolg für den THW Kiel!

Im Top-Spiel der Handball-Bundesliga hat der Vizemeister beim Deutschen Meister SC Magdeburg mit 34:33 (19:16) die Oberhand behalten.

Durch den Sieg übernimmt der Rekordmeister (22:4 Punkte) vorerst die Tabellenführung vor den Füchsen Berlin (21:3), Magdeburg (17:5) liegt auf Platz vier.

„Die ersten 45 Minuten heute waren sehr, sehr gut von unserer Seite. Die Jungs haben abgezockt gespielt und mit viel Energie. Das hat mir unglaublich gut gefallen, denn wir hatten drei Spiele in sechs Tagen“, sagte Kiel-Trainer Filip Jicha im Anschluss bei der ARD und fügte an, „ich bin etwas baff und stolz.“

Magdeburg zwingt Kiel in Thriller-Finish

Nach einem ausgeglichenen Auftakt setzten sich die Gäste Stück für Stück ab. Besonders die starke Abwehr um den gut aufgelegten THW-Torhüter Niklas Landin, dem elf Paraden gelangen, sorgte für die Führung zur Halbzeit.

Nach der Pause legte der THW eine Schippe drauf und blieb acht Minuten lang ohne Gegentor. So konnten die Zebras ihren Vorsprung auf acht Tore ausbauen.

Hinten raus machte der SCM, bei dem Omar Ingi Magnusson mit acht Treffern bester Werfer war, die Partie nochmal richtig spannend. 67 Sekunden vor Schluss verkürzte Magnusson auf ein Tor und brachte die Kieler, die aufgrund einer Roten Karte gegen Patrick Wiencek in Unterzahl waren, in große Bedrängnis.

Rune Dahmke konnte wenig später die Führung wieder ausbauen, ehe Magnus Saugstrup im direkten Gegenzug ins leere Kieler Tor warf. In den verbleibenden 19 Sekunden blieb das Team von Filip Jicha aber cool und brachte den knappen Sieg über die Zeit.

„Uns fehlen vielleicht eins, zwei Paraden für ein bessere Ergebnis. Und dann sind so 10 Minuten in der zweiten Halbzeit nicht gut, wo wir unser Spiel verlieren und uns vielleicht ein bisschen beeindrucken lassen, ein bisschen mit uns selber hadern“, bilanzierte Bennet Wiegert kritisch, nur um im selben Atemzug sein auch zu loben, „wie wir uns dann aber zurückfighten, das ist schon außergewöhnlich. Da hätte ich es gerne gesehen, wenn sich die Jungs dafür belohnt hätten.“

Löwen halten Anschluss an die Spitze

Einen wichtigen Erfolg feierten auch die Rhein-Neckar Löwen. Sie gewannen mit 33:30 (16:18) beim HC Erlangen und festigen somit ihren dritten Tabellenplatz.

Nach einer wackeligen ersten Hälfte war es vor allem Keeper Mikael Appelgren zu verdanken, der zur zweiten Hälfte kam und rund 42 Prozent der Würfe auf sein Tor parieren konnte.

Weiter in der Krise ist hingegen die HSG Wetzlar. In heimischer Halle verloren sie mit 28:30 (13:12) gegen den HSV Hamburg, bei dem Jogi Bitter mit 15 Paraden und Casper Mortensen mit zwölf Treffern hervorstachen.

In der letzten Partie des Abends siegte der Bergische HC mit 31:27 (17:14) beim Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen.