Es war eine heftig aussehende Verletzung, die wenige Wochen vor der Handball-EM im eigenen Land Sorgen auslöste. Nun allerdings hat Nationalspieler Timo Kastening klargemacht: Er muss nach seiner am Freitag erlittenen Platzwunde an der Stirn offenbar keine längere Zwangspause befürchten.
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Blut-Schock kurz vor Heim-EM: Handball-Nationalspieler meldet sich
Blutschock: DHB-Star meldet sich
Handball-Nationalspieler Timo Kastening hat rund sechs Wochen vor der Heim-EM eine beängstigend aussehende Verletzung erlitten. Es sieht allerdings so aus, als wäre seine Teilnahme am Turnier trotzdem nicht in Gefahr.
Timo Kastening erwischte es in Eisenach übel
© IMAGO/Eibner
„Der Arzt vor Ort hat mich durchgecheckt und dann die Wunde genäht“, sagte der 28-Jährige in einer Mitteilung seines Klubs MT Melsungen. Die erlittene Blessur sei nichts Gravierendes, etwa sechs Wochen vor dem Start der Heim-EM geht Kastening davon aus, „dass ich bald wieder einsteigen kann“.
Der Rechtsaußen hatte beim 27:24-Erfolg Melsungens beim ThSV Eisenach den Ellenbogen des gegnerischen Kreisläufers Peter Walz ins Gesicht bekommen. Walz habe sich sofort entschuldigt, berichtete Kastening, der am Montag von Teamarzt Gerd Rauch abschließend untersucht werden soll.
„Ich habe nur noch ein bisschen Kopfschmerzen“, sagte der MT-Kapitän.