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Handball-Bundesliga: Lehrstunde gegen SCM! Kiel kann Titel wohl abhaken - Rot für Duvnjak

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Handball-Bundesliga: Lehrstunde gegen SCM! Kiel kann Titel wohl abhaken - Rot für Duvnjak

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THW kann Titel wohl abhaken

Der THW Kiel erlebt zum Neustart in der Handball-Bundesliga gegen Überflieger-Team SC Magdeburg einen Abend zum Vergessen. Der Superstar sieht Rot, die Meisterschaft scheint futsch.
Das DHB-Team beendet die Heim-EM auf Platz Vier. In den Spielen gegen die großen Handball-Nationen zog man jeweils den Kürzeren.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Das war eine Lehrstunde! Der THW Kiel ist zum Restart nach der Heim-EM mit einer Heimpleite in die Handball-Bundesliga zurückgekehrt.

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29 Tage nach dem jüngsten Liga-Spiel blieben die „Zebras“ gegen den SC Magdeburg mit 26:33 (13:15) chancenlos und dürften den Meistertitel aus dem Vorjahr somit abhaken.

Mehr noch: Der Abonnements-Champion muss nun auch um die erneute Teilnahme an der Champions League bangen angesichts acht Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter SCM und genauso vielen Minuspunken auf den Tabellenzweiten Füchse Berlin, der am Donnerstag im Kracher-Duell Verfolger SG Flensburg-Handewitt fordert.

HBL: Magdeburg auch beim THW unaufhaltsam

Primus Magdeburg feierte an der Kieler Förde dagegen den nächsten überzeugenden Sieg. Nur drei Tage nach dem Einzug ins Final Four des DHB-Pokals mit einem Kantersieg über Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen (34:24) ließ das Team von Bennet Wiegert dem THW keine Chance.

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„Wir haben als Mannschaft in dieser Halle gezeigt, dass die letzten Spiele keine Eintagsfliege waren“, sagte Magdeburgs Toptorschütze Tim Hornke nach der Partie bei Dyn. „Wir hatten ein sauschweres Auswärtsspiel, dass wir eigentlich von Anfang an dominiert haben“, so Hornke, der acht Treffer zum Sieg beisteuerte. Auch der deutsche EM-Teilnehmer Lukas Mertens war sechsmal erfolgreich.

Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn der Partie spielte Magdeburg zur Mitte der ersten Hälfte bereits einen Sieben-Tore-Vorsprung heraus.

Kiel schwächte sich in dieser Phase durch eine Rote Karte für Domagoj Duvnjak selbst - der Starspieler hatte einem Gegenspieler ins Gesicht gelangt.

Gegner ins Gesicht gelangt! Duvnjak sieht Rot

Zur Pause konnten die Zebras zwar noch einmal auf zwei Tore verkürzen, näher kamen sie aber nicht mehr. Der SCM ist wettbewerbsübergreifend seit nunmehr 28 Spielen ungeschlagen.

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Kiels Domagoj Duvnjak (r.) sieht die Rote Karte
Kiels Domagoj Duvnjak (r.) sieht die Rote Karte

Das Spiel im Stenogramm:

THW Kiel - SC Magdeburg 26:33 (13:15)

Tore: Ekberg (7/2 Siebenmeter), Johansson (6), Dahmke (2), Ellefsen (2), Weinhold (2), Wiencek (2), Bilyk (1), Landin (1), Reinkind (1), Överby (1), Pekeler (1) für Kiel - Hornke (9/1), Mertens (6), Claar (5), Magnussonn (4/1), Smarason (3), Bergendahl (2) O‘Sullivan (2), Portner (1), Saugstrup (1) für Magdeburg.

Zuschauer: 10.285

Auch für den ThSV Eisenach war es ein gebrauchter Abend: Der Abstiegskandidat verschenkte den Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause leichtfertig, kassierte bei der HSG Wetzlar trotz eines Vier-Tore-Vorsprung (19:15 / 36. Minute) noch ein 30:31 (15:13).

Abstiegskandidat Eisenach vertändelt Sieg noch

Wetzlar wiederum bleibt als Siebter ebenfalls in Schlagdistanz zum THW.

Fünf Punkte hinter Kiel steht die TSV Hannover-Burgdorf. Die Recken schlugen den VfL Gummersbach 32:29 (14:15).

Frisch Auf Göppingen und der TVB Stuttgart trennten sich 25:25 (11:12).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)