Der deutsche Handball-Meister SC Magdeburg ist nur knapp einer seltenen Niederlage in der Bundesliga entkommen. Der Titelverteidiger gewann das Topspiel gegen Pokalsieger Füchse Berlin nach schwachem Beginn 36:32 (13:14). Vor allem in der ersten Halbzeit der Neuauflage des Duells um den Supercup hatte der SCM Mühe, entschied am Ende aber auch das zweite Saisonspiel für sich.
Handball: Magdeburg dreht Topspiel gegen Berlin
Magdeburg dreht Bundesliga-Topspiel
Anders als beim klaren 38:31 zwölf Tage zuvor in München kam Magdeburg gegen die Füchse nur langsam ins Spiel. Kurz vor der Pause lagen die Gastgeber, die in der Meistersaison nur eine ihrer 34 Partien verloren hatten, sogar mit 11:14 zurück. Vor 6600 Fans lief es danach aber deutlich besser, der Schwede Albin Lagergren und der Däne Magnus Saugstrup kamen für den SCM jeweils auf sieben Tore.
Handball-Bundesliga: Aufsteiger hält mit Top-Teams mit
Wie Magdeburg haben auch der THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt und überraschend Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten nach zwei Spielen 4:0 Punkte auf dem Konto. Balingen gewann am Donnerstag beim ThSV Eisenach 36:27 (18:15).
Rekordmeister Kiel setzte sich derweil bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim nach anfänglichen Problemen mit 36:28 (19:16) durch, Lukas Zerbe war mit sieben Toren bester Werfer. Damit gewann der THW auch sein zweites Bundesligaspiel unter dem neuen Trainer Börge Lund. Flensburg hatte bereits am Mittwoch 31:26 beim Bergischen HC gesiegt.
Der TBV Lemgo Lippe setzte indes seine beeindruckende Heimserie gegen die HSG Wetzlar fort. Durch das 31:27 (16:9) ist Lemgo in eigener Halle gegen Wetzlar nun schon seit 28 Partien ungeschlagen (26 Siege, zwei Remis). Acht Tore gingen auf das Konto von Tim Suton.