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Handball-WM 2025: "Ganz und gar erbärmlich!" Handball-Nation am Boden

Eine Handball-Nation am Boden

Gastgeber Norwegen startete mit viel Euphorie in die WM. Doch nach dem Auftaktspiel liegt die Handball-Welt in der Heimat in Trümmern.
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Gastgeber Norwegen startete mit viel Euphorie in die WM. Doch nach dem Auftaktspiel liegt die Handball-Welt in der Heimat in Trümmern.

Eine Nation am Boden! Gastgeber Norwegen wurde am Mittwochabend das erste prominente Opfer bei der Handball-WM. Gegen Außenseiter Brasilien setzte es eine 26:29-Niederlage - und die heimische Presse rief den Katastrophenfall aus.

„Norwegisches Fiasko“, titelte die Tageszeitung Dagbladet, die zu den auflagenstärksten des Landes zählt: „Ein schrecklicher Start in die Weltmeisterschaft im eigenen Land für die Handballer. Wir ruinieren fast das Turnier im eigenen Land, bevor es überhaupt begonnen hat.“

„Alles war bereit für eine Party, stattdessen war es eine Demütigung“, schloss sich die Zeitung Aftenbladet an.

Handball-Superstar Sagosen total frustriert

Und das, obwohl sich sogar König Harald in die Halle begeben hatte. Er sah zunächst einen guten Start seiner Mannschaft, die schnell mit 4:0 führte, mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr den Faden verlor.

„Wir haben gut angefangen, aber dann hat es gestockt. Das ist frustrierend. Wir haben jetzt ein Messer am Hals für den Rest der WM“, gab der frustrierte Superstar Sander Sagosen zu Protokoll. Auch sein Teamkollege Sebastian Barthold sprach vor einer „miserablen Ausgangssituation“, in der man sich nun befinde. Norwegen ist in den verblieben beiden Gruppenspielen gegen die USA und Portugal quasi zum Siegen verdammt.

„Eine peinliche Angelegenheit. Ein echter Tiefpunkt, jetzt müssen wir etwas tun“, echauffierte sich Daniel Hoglund, der für den norwegischen Sender TV3 das Spiel kommentierte.

Und Hoglund drückte sich im Vergleich zu einigen seiner Kollegen noch harmlos aus. Besonders schlimm für die Norweger: Häme aus anderen Nationen, was unter der Überschrift „im Ausland verspottet“ ebenfalls Platz im Dagbladet fand.

„Eine ganz und gar erbärmliche Leistung Norwegens“

Das Blatt hatte einen Kommentar des dänischen Journalisten Johnny Kokborg in der Boulevardzeitung BT ausgemacht.

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„Es ist einfach lächerlich. Eine ganz und gar erbärmliche Leistung Norwegens, das vor dem norwegischen König gedemütigt wurde“, hatte der Sportjournalist geschrieben: „Ich bin ein bisschen schockiert von dem, was ich gerade gesehen habe. Norwegen hat sich nach diesem Auftritt eine regelrechte Demütigung eingehandelt.“

Chance für eine teilweise Wiedergutmachung gibt es am Freitag. Während das deutsche Team parallel um 20.30 Uhr gegen die Schweiz antritt, gilt es für Norwegen gegen die USA eine noch größere Blamage zu vermeiden.