Hanning: Deutschland das Nonplusultra
Der 58-Jährige blickt voller Vorfreude auf die WM im Januar, warnt aber auch vor einer Entwicklung im Welthandball.
Handball-Funktionär Bob Hanning (58) hält Deutschland für den idealen Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft (13. bis 31. Januar 2027) und erhofft sich durch das Turnier einen Stimmungsaufschwung in der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig warnt der Geschäftsführer der Füchse Berlin aus sportlicher Sicht davor, Großereignisse nur in handballstarke Länder zu vergeben.
„Es gibt kein Land, das eine WM besser ausrichten kann als Deutschland. Da sind wir im Vergleich zu allen anderen Ländern deutlich weiter vorn als die Dänen beim Handballspielen“, sagte Hanning in einem Interview mit der Berliner Morgenpost: „Das wird eine tolle WM unter Freunden. Es wird nie so viel bewegen können wie der Fußball. Aber es kann im Kleineren für eine positive, jahresbeginnende Grundstimmung in der Bevölkerung sorgen.“
Hanning: Dürfen Europa und die Welt nicht verlieren
Hanning, der bei der WM als Trainer der italienischen Nationalmannschaft im Einsatz ist, sieht aber auch einen Nachteil im Austragungsort Deutschland: „Es bringt uns langfristig im Sport nicht weiter, wenn wir nur dahin gehen, wo wir schon überragend sind. Deshalb müssen wir auch bei der Ausrichtung dieser Turniere gucken, dass wir Europa nicht verlieren. Und die Welt schon gar nicht.“
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Mit Ausnahme der olympischen Handballwettbewerbe in Los Angeles 2028 und Brisbane 2032 finden bis 2032 alle großen Turnier der Männer und Frauen auf europäischem Boden statt. Deutschland ist bis dahin als Ausrichter an vier Turnieren beteiligt.