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Barca träumt von Klopp

Barca träumt von Klopp

Der FC Barcelona hält Ausschau nach einem Coach, obwohl Ronald Koeman noch auf der Trainerbank sitzt. Nun rückt Jürgen Klopp wohl mal wieder in den Fokus der Katalanen.
Der FC Barcelona baut einen neuen Mega-Tempel. Dabei kann man jetzt schon einen einen virtuellen Rundgang durch die architektonische Verbesserung des Camp Nou machen.
Lukas von Hoyer
Lukas von Hoyer
von Lukas von Hoyer

Ronald Koeman sitzt noch immer auf dem Trainerstuhl des FC Barcelona - auch wenn dieser von Woche zu Woche bedenklicher wackelt.

Nach der 1:2-Pleite im El Clásico gegen den Erzrivalen Real Madrid ist die Stimmung mal wieder Boden. Die Verantwortlichen träumen sich wohl in eine andere Situation - und in dieser spielt ein deutscher Trainer eine Rolle.

Klopp „ohne Zweifel der erste Kandidat“

Präsident Joan Laporta und Co. wünschen sich angeblich eine Verpflichtung von Jürgen Klopp als Nachfolger von Koeman. Das berichtet die spanische Sport. Der Coach des FC Liverpool wurde in den letzten Monaten und Wochen immer wieder lose mit Barca in Verbindung gebracht.

Die Sportjournalisten der Zeitung glauben, dass Koeman die Spielzeit als Trainer in Barcelona abschließen werde. Im Sommer 2022 soll dann aber analysiert werden, ob Klopp von den Reds losgeeist werden kann. Klopp sei „ohne Zweifel der erste Kandidat“, ist in der Sport zu lesen.

Klopps Einstellung dürfte allerdings zu nicht allzu viel Optimismus einladen.

Der 54-Jährige hat in Liverpool noch einen Vertrag bis 2024 und nicht der Typ, der einen vorzeitigen Abgang aus Anfield antreten würde - jedenfalls nicht, wenn nichts Schwerwiegendes vorfällt.

Nach dem Champions League-Spiel zwischen Atletico Madrid und dem FC Liverpool gab es Aufregung um einen verweigerten Handschlag seitens Simeone. Klopp reagiert darauf unprofessionell und lässt seine Emotionen auch gegenüber einem Reporter freien Lauf.
05:23
Übertreibt Klopp mal wieder? "Er hat seine Emotionen nicht im Griff!"

Klopp will „normales Leben“ führen

Außerdem deutete Klopp an, dass er nach Vertragsende mindestens eine Pause in Erwägung ziehen würde. „The Normal One“ sprach von einem „normalen Leben“ und der Hoffnung, die Welt zu bereisen.

Klopp ist seit zwei Jahrzehnten beinahe ohne Unterbrechung als Trainer tätig. Nach seinem Aus bei Borussia Dortmund im Jahr 2015 machte er nur kurz Pause, bevor es auf die Insel ging.

„Ich könnte die ganze Welt sehen, wenn ich wollte, aber ich habe trotzdem keine Zeit“, sagte Klopp Anfang des Monats auf dem YouTube-Kanal „This is Anfield“: „Ich war ein junger Vater, ein durchschnittlicher Spieler und das bedeutet, dass ich keine Zeit und kein Geld hatte, um die Welt zu sehen, und dann wurde ich Trainer und hatte sofort absolut keine Zeit, aber ein bisschen mehr Geld.“

Klopp im Camp Nou, bevor er eine Weltreise antritt? Der Traum der Barca-Fans und -Verantwortlichen ist derzeit nicht mehr und nicht weniger als ein Traum.