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Heftige Medien-Schelte für Badstuber

Heftige Medien-Schelte für Badstuber

Holger Badstuber geht mit dem FC Luzern baden. Die Schweizer Medien lassen kein gutes Haar am ehemaligen Bayern-Spieler.
Holger Badstuber steckt mit dem FC Luzern in der Krise
Holger Badstuber steckt mit dem FC Luzern in der Krise
© Imago
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von SPORT1

Tabellenletzter, der Trainer vor dem Rauswurf: Beim Schweizer Traditionsklub FC Luzern liegen die Nerven blank. Und Holger Badstuber ist mittendrin.

Der ehemalige Bayern-Star spielt seit dieser Saison für den FCL, als großer Erfolg kann sein Super-League-Abenteuer bislang aber nicht bezeichnet werden.

Am Sonntag verlor sein Klub mit 1:3 beim FC Lugano und „eroberte“ die rote Laterne. Im Anschluss kam Badstuber alles andere als gut weg.

Presse zerpflückt Holger Badstuber

Vom „mit Abstand schlechtesten Spieler“ schrieb die Luzerner Zeitung. „Gegen die rasanten Lugano-Konter zeigt sich seine fehlende Grundschnelligkeit. Er agiert auch in Ballbesitz ungelenk“.

Auch die Boulevard-Zeitung Blick betitelte den 32-Jährigen als den schlechtesten Mann. „Wie er vor dem 1:2 von Zan Celar ausgetanzt wird, lässt ihn ganz alt aussehen.“

Auch der SRF pickte sich die Szene mit Luganos Topscorer heraus. Celar habe Badstuber „wie einen Schuljungen“ aussehen lassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Schweizer Medien mit dem Star-Neuzugang hart ins Gericht gehen. Bereits zu Beginn der Saison blies dem Innenverteidiger heftiger Gegenwind ins Gesicht.

Badstuber ist von der wiederholt harten Kritik in der Schweiz enttäuscht. SPORT1 weiß: Aufgrund von Spieler-Ausfällen hatte er sich trotz schwerer Adduktorenprobleme einsatzbereit erklärt und ausgeholfen.

Ob es für Badstuber unter einem neuen Trainer besser läuft? Am Sonntagabend sah alles danach aus, als würde Fabio Celestini alsbald seinen Job verlieren.