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Verbandspräsident von Jordanien will Geschlecht der Frauen-Mannschaft des Iran überprüfen lassen

Verbandspräsident fordert Geschlechtsüberprüfung

Der jordanische Fußballverband sorgt mit einer Erklärung für Aufsehen. Er unterstellt der iranischen Frauenauswahl den Einsatz von Männern.
Nach einem Fußballspiel der jordanischen Frauen-Nationalmannschaft hat der jordanische Verband eine Erklärung abgegeben
Nach einem Fußballspiel der jordanischen Frauen-Nationalmannschaft hat der jordanische Verband eine Erklärung abgegeben
© Imago
Der jordanische Fußballverband sorgt mit einer Erklärung für Aufsehen. Er unterstellt der iranischen Frauenauswahl den Einsatz von Männern.

Es ist eine bemerkenswerte Erklärung, mit der Ali Al-Hussein, der Präsident des jordanischen Fußballverbandes, in die Schlagzeilen geraten ist.

In dieser fordert er im Namen des Verband eine Geschlechtsüberprüfung der Spielerinnen iranischen Frauenfußball-Auswahl. Demnach hegt der jordanische Verband Zweifel daran, dass bei der Mannschaft des Irans tatsächlich nur Frauen mitwirkten.

Stein des Anstoßes war eine Spiel in der Qualifikation zum Asian Nations Cup 2022. Im deren Rahmen war die jordanische Frauen-Nationalmannschaft in Indien auf die Iranerinnen getroffen.

Die jordanische Frauenmannschaft verpasste die Qualifikation für den Asian Nations Cup, nachdem sie im Elfmeterschießen verloren hatte. Die Torhüterin des Siegerteams war zur Matchwinnerin avanciert.

Jordanien beruft sich auf Präzedenzfälle

Die Erklärung richtete Al-Hussein explizit an den asiatischen Fußballverband, der eine Untersuchung einleiten solle. Er veröffentlichte sie über seinen Twitter-Account.

In der Erklärung wird auch dargestellt, dass die iranische Frauenmannschaft mehrere Präzedenzfälle in Bezug auf den Missbrauch ihrer Spielerinnen zu Dopingzwecken sowie die Manipulation von Geschlecht und Geschlechtszugehörigkeit aufzuweisen habe.

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Der jordanische Verband betonte, dass die Untersuchung transparent sein und von einem Ausschuss unabhängiger medizinischer Experten durchgeführt werden müsse, um die Spielberechtigung der iranischen Torhüterin und einer Reihe anderer Spielerinnen zu überprüfen.