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Juventus-Schock! 15 Punkte Abzug für Italiens Rekordmeister

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Juventus-Schock! 15 Punkte Abzug für Italiens Rekordmeister

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15 Punkte Abzug für Juventus!

Die Strafverfolger des nationalen Fußballverbandes Italiens fordert zunächst einen Abzug von neun Punkten für Juventus Turin. Doch es kommt noch viel schlimmer. Die Alte Dame wehrt sich.
Matthijs de Ligt kassiert erneut Kritik aus der Richtung von Juventus Turin. Nachdem der Star-Transfer des FC Bayern Fitness-Defizite bedingt durch die Zeit bei seinem Ex-Klub einräumte, hat der nun in Person von Andrea Barzagli gekontert.
SID
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von SID

Drakonische Strafe gegen Juventus Turin - und die Konsequenzen für die Zukunft der Alten Dame sind noch nicht absehbar: (NEWS: Alles Wichtige zur Serie A)

Dem italienischen Rekordmeister werden nach einem Urteil des Berufungsgerichts des nationalen Fußballverbandes FIGC wegen gefälschter Finanzberichte 15 Punkte in der laufenden Serie-A-Saison abgezogen.

Der Klub hatte Transfers zur künstlichen Aufbesserung seiner Bilanz genutzt. Juventus verlangte als Reaktion „die Veröffentlichung der Gründe“ und kündigte die Einreichung einer Beschwerde bei Italiens Olympischem Komitee CONI an. (DATEN: Die Tabelle der Serie A)

Berufssperre für Klubchef Agnelli und Nedved

Der Verband verhängte außerdem lange Sperren gegen elf Mitglieder der früheren Vereinsführung, darunter gegen Ex-Präsident Andrea Agnelli (24 Monate) und seinen Stellvertreter Pavel Nedved (8). Juventus hat in der laufenden Saison bislang 37 Punkte erspielt.

Der Abzug würde den Sturz von Rang drei auf den elften Tabellenplatz bedeuten.

Das Berufungsgericht bestätigte unterdessen die Freisprüche für die anderen acht beschuldigten Vereine (Sampdoria, Pro Vercelli, Genua, Parma, Pisa, Empoli, Novara und Pescara) sowie für deren jeweilige Geschäftsführer und Manager.

Insgesamt 52 Funktionäre sahen sich den Anschuldigungen ausgesetzt. Im vergangenen Mai waren zunächst alle neun Klubs - somit auch Juventus - freigesprochen worden.

Vorwurf Bilanz-Betrug - nicht nur bei Juve

Die FIGC hatte dagegen jedoch Einspruch eingelegt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Serie A)

Den Vereinen wurden betrügerische Verfälschungen ihrer Bilanzen vorgeworfen.

Die Klubs, so die Anklage, hätten in ihren Haushaltsberichten durch die Ansetzung von Fantasiewerten für Spieler deutlich höhere Kapitalgewinne und Leistungsansprüche ausgewiesen als in Wirklichkeit vorhanden gewesen seien.