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600 Millionen für einen Punkt: Chelsea enttäuscht erneut - und wird veralbert

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600 Millionen für einen Punkt: Chelsea enttäuscht erneut - und wird veralbert

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Lineker veralbert harmloses Chelsea

Der Großeinkäufer FC Chelsea läuft trotz seiner Rekordtransfers in der englischen Meisterschaft weiter meilenweit hinterher. Gegen den FC Fulham reicht es wieder nicht für einen Sieg.
Der FC Chelsea sorgte in diesem Winter mit astronomischen Transferausgaben für Aufsehen. Jürgen Klopp scherzte, dass er seinen Anwalt brauche, bevor er sich zu den Blues äußert.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der Großeinkäufer FC Chelsea läuft trotz seiner Rekordtransfers in der englischen Meisterschaft weiter meilenweit hinterher.

Mit den drei Winterzugängen Enzo Fernandez, Michailo Mudryk und Benoit Badiashile in der Startelf kamen die Blues, die im Januar für 330 Millionen Euro eingekauft hatten, gegen den FC Fulham mit Torhüter Bernd Leno nicht über ein 0:0 hinaus. (NEWS: Wahnwitziger Chelsea-Deal bestätigt!)

Die Reaktionen auf die magerere Vorstellung fielen im erwartbaren Rahmen aus. Die englische Fußball-Legende Gary Lineker witzelte auf Twitter: „Wenn Chelsea bereit ist, im Sommer viel Geld auszugeben, könnten sie gefährlich werden.“ Auch die englischen Medien waren nicht gerade zimperlich: „Chelsea steckt im Dreck“, schrieb die Sun.

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Das Team um Nationalspieler Kai Havertz, der kurz vor der Pause den Pfosten traf (45.), hatte zwar einige gute Torchancen, brachte aber nichts Zählbares zustande. Mit 30 Punkten nach 21 Spielen liegen die Londoner neun Zähler hinter den Champions-League-Plätzen. (NEWS: Dieses Juwel macht England verrückt)

600 Millionen - aber kein Zugang auf Problemposition?

Der Kaufrausch der Blues - insgesamt wurden seit der Übernahme des Klubs durch Todd Boehly über 600 Millionen Euro in neue Spieler investiert - ließ die englischen TV-Experten etwas ratlos zurück. So erklärte der Ex-Profi Jamie Carragher bei Sky Sports beispielsweise: „Was dich ein bisschen stutzig macht, ist, dass sie keinen Stürmer gekauft haben, obwohl sie 500 oder 600 Millionen ausgegeben haben.“

In der Angriffsspitze sei „nichts wirklich da“. Dabei sei genau diese Position das große Problem gewesen. Gary Neville erklärte derweil, dass man Chelsea-Trainer Graham Potter nun Zeit geben müsse, um aus den vielen neuen Stars eine Mannschaft zu machen.

„Die Angriffsreihe muss besser werden, das Mittelfeld muss besser werden. Selbst wenn sie 600 Millionen ausgegeben haben ... ich habe mir alle Bereiche angeschaut und sie müssen deutlich besser werden“, meinte Neville, die Offensivbemühungen gegen ein „exzellentes“ Fulham als „zahnlos“ beschrieb.

Der teuer eingekaufte Ukrainer Mudryk war bereits zur Halbzeit ausgewechselt worden. Für ihn kam Noni Madueke, ebenfalls Neuzugang aus dem Winter. (NEWS: Mudryk schneller als Haaland!)

Weltmeister Fernández spielte durch. Der Argentinier zeigte in Ansätzen, warum Chelsea 121 Millionen Euro für ihn ausgegeben hatte.

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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)