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Türkei trennt sich von Kuntz - kommt Löw?

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Türkei trennt sich von Kuntz - kommt Löw?

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Kuntz raus - kommt jetzt Löw?

Stefan Kuntz muss als Trainer der türkischen Nationalmannschaft seinen Hut nehmen. Der 60-Jährige steht schon länger in der Kritik.
Der ehemalige DFB-Trainer Stefan Kuntz hat nach dem frühen EM-Aus der U21 Sorgen um den deutschen Fußball geäußert.
Christopher Mallmann
Christopher Mallmann

Nach knapp zwei Jahren ist Stefan Kuntz als Nationaltrainer der Türkei entlassen worden. Nach SPORT1-Informationen trennte sich der Verband am Sonntag vom Europameister von 1996. Zuvor hatte die türkische Nachrichtenagentur DHA über das Aus berichtet.

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Damit musste der ehemalige U21-Coach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ebenso nach einer Pleite gegen Japan gehen wie vor einer Woche Bundestrainer Hansi Flick.

Ein Nachfolger soll kommende Woche präsentiert werden. Laut DHA ist Ex-Bundestrainer Joachim Löw, Weltmeister von 2014, einer der Kandidaten für den Posten.

Kuntz in der Kritik - nun zum DFB zurück?

Kuntz war am Sonntag zunächst nicht erreichbar, eine offizielle Bestätigung der Entscheidung steht noch aus. Am vergangenen Dienstag hatte der Coach 2:4 gegen die Asiaten verloren, die deutsche Nationalmannschaft zuvor mit 1:4. Es war im 20. Länderspiel für Kuntz mit der Türkei die fünfte Niederlage.

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Doch der 60-Jährige stand schon länger in der Kritik. Er hatte das WM-Ticket für Katar im vergangenen Jahr in den Playoffs verpasst, in der Qualifikation für die EM in seiner Heimat lag er allerdings als Zweiter der Gruppe D hinter dem WM-Dritten Kroatien auf Kurs.

Kuntz gilt als Kandidat für die Flick-Nachfolge beim DFB. Im Gegensatz zum Topkandidaten Julian Nagelsmann oder dem Niederländer Louis van Gaal wäre er eine günstigere Lösung. Kuntz ist ein Sympathieträger mit verbandsinterner Kenntnis und wird geschätzt. Er führte die U21 zu zwei EM-Titeln und bewies dabei ein herausragendes Händchen für Talente, auch wenn seine Olympia-Mission 2021 in der Vorrunde scheiterte.

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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)