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Lyon-Skandal hat Konsequenzen: Festnahmen nach blutiger Attacke auf Trainer

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Lyon-Skandal hat Konsequenzen: Festnahmen nach blutiger Attacke auf Trainer

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Blutiger Trainer-Eklat hat Folgen

Nach der gewaltsamen Attacke auf den Mannschaftsbus von Olympique Lyon hat sich eine französische Sportministerin geäußert.
Fabio Grosso wurde über dem Auge verletzt
Fabio Grosso wurde über dem Auge verletzt
© IMAGO/MAXPPP
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Nach der gewaltsamen Attacke auf den Mannschaftsbus von Olympique Lyon am Sonntag hat sich nun die französische Sportministerin Amelie Oudea-Castera geäußert und nimmt die Vereine in die Pflicht.

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Beim französischen TV-Sender France 2 sagte sie, dass die Klubs „eine Verantwortung für das Verhalten ihrer Fans auch außerhalb des Stadions hätten“ und sie sich auch „nicht davon abwenden“ könnten.

Die Attacken auf Lyon-Trainer Fabio Grosso und Co. verurteilte sie aufs Schärfste: „Diese inakzeptablen Taten verleugnen die Werte des Fußballs und des Sports, und ihre Täter müssen alle gefunden und streng bestraft werden“, schrieb sie bei X.

Chaos in Lyon: Verletzte Polizisten, erste Festnahmen

Laut Innenminister Gérald Darmanin gab es bereits neun Festnahmen. Der Politiker berichtete zudem von fünf verletzten Polizisten.

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Lyons Mannschaftsbus war kurz vor der Ankunft im Stade Velodrome mit Steinen beworfen worden, dabei wurden vier Scheiben eingeschlagen. Grosso wurde über dem linken Auge verletzt, in Frankreich wurden Bilder von seinem blutüberströmten Gesicht veröffentlicht. Nach Angaben seines Klubs habe der Italiener zudem Schwindelanfälle verspürt.

Auch ein Bus mit Lyon-Fans sei angegriffen worden, berichtete eine lokale Polizeiquelle der Nachrichtenagentur AFP. Die Partie Olympique Marseille gegen Olympique Lyon wurde anschließend abgesagt.

---- mit Sport-Informations-Dienst