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Rassismus-Eklat: Mourinho reagiert nach Kompany-Kritik

Mourinho reagiert nach Kompany-Kritik

Durch seine Aussagen rund um den Rassismus-Eklat mit Real-Star Vinícius Jr. ist auch Benfica-Trainer José Mourinho in die Kritik geraten. Nun hat sich der Coach dazu geäußert.
Nach dem Rassismus-Eklat um Vinicius Júnior spricht José Mourinho über die Folgen für SL Benfica. Der Trainer gibt zu, dass die Vorfälle für das Team emotional schwer zu verarbeiten sind.
Durch seine Aussagen rund um den Rassismus-Eklat mit Real-Star Vinícius Jr. ist auch Benfica-Trainer José Mourinho in die Kritik geraten. Nun hat sich der Coach dazu geäußert.

Nach seinen Aussagen rund um die Rassismus-Eklat beim Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid (0:1) hat Benfica-Coach José Mourinho viel Kritik einstecken müssen - unter anderem von Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany. Nun wurde er dazu befragt.

„Ich möchte mich dazu nicht äußern“, antwortete Mourinho laut der Zeitung Record auf die Frage, ob er einen Fehler gemacht habe. Danach ging der Pressesprecher des Klubs dazwischen, wie das Sportblatt berichtete. Er machte darauf aufmerksam, dass die Untersuchung durch die UEFA laufe und Mourinho sich nicht zu Nachfragen äußern würde.

Mourinho: „Es war für alle schwierig“

Kurz darauf ließ sich Mourinho aber doch noch zu einem Statement hinreißen: „Ich wiederhole, dass es für alle schwierig war, aber ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen, inwiefern es schwierig war. Es war für alle schwierig.“

Mourinho hatte den Jubel von Vini Jr. kritisiert. Der Real-Star soll im Anschluss an sein Tor von Benfica-Profi Gianluca Prestianni laut eigenen Aussagen und den Schilderungen seines Kollegen Kylian Mbappé auf Spanisch als Affe bezeichnet worden sein. Der Argentinier bestreitet das.