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"Gedemütigt": Aubameyang tritt aus Nationalmannschaft zurück

Aubameyang zieht Schlussstrich

Der Rekordtorschütze von Gabun war von der nationalen Regierung für das frühe Aus beim Afrika-Cup verantwortlich gemacht worden. Nun beendet er seine Nationalmannschaftskarriere.
Pierre-Emerick Aubameyang wird nicht mehr für die gabunische Nationalmannschaft spielen
Pierre-Emerick Aubameyang wird nicht mehr für die gabunische Nationalmannschaft spielen
© IMAGO/Shengolpixs
Der Rekordtorschütze von Gabun war von der nationalen Regierung für das frühe Aus beim Afrika-Cup verantwortlich gemacht worden. Nun beendet er seine Nationalmannschaftskarriere.

Der frühere Bundesliga-Profi Pierre-Emerick Aubameyang hat nach einem Disput mit der nationalen Regierung seinen Rücktritt aus der gabunischen Fußball-Nationalmannschaft angekündigt.

Der einstige Stürmer von Borussia Dortmund und Rekordtorschütze seines Landes war von der Regierung für das Vorrunden-Aus beim Afrika-Cup verantwortlich gemacht worden.

„Sie haben mich gedemütigt und diffamiert, obwohl ich bei der Afrikameisterschaft trotz einer Verletzung gespielt habe“, sagte der 37-Jährige in einem Fernsehinterview: „Das ist der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, und ich höre lieber hier auf.“

Präsident entließ Trainer und suspendierte Mannschaft

Gabun war bei dem Turnier in Marokko im vergangenen Dezember nach drei Niederlagen ausgeschieden. Die Regierung um Präsident Brice Clotaire Oligui Nguema entließ daraufhin den Trainerstab, suspendierte die Mannschaft auf unbestimmte Zeit und schloss Aubameyang sowie den 38-jährigen Bruno Ecuele Manga aus dem Kader aus.

„Ich glaube, die Probleme der Mannschaft reichen viel tiefer als meine bescheidene Person“, sagte Aubameyang, der zuletzt zu Deportivo La Coruna in Spanien gewechselt war. In der Qualifikation für den kommenden Afrika-Cup trifft Gabun auf Marokko, Niger und Lesotho.