Fenerbahce nimmt Stellung zu Transfersperre

von SID
Fenerbahce nimmt Stellung zu Transfersperre

Die FIFA verhängt eine Strafe gegen Fenerbahce Istanbul, die für drei Wechselperioden gilt. Hintergrund ist die ausstehende Ablöse für den im Jahr 2024 zu Sevilla gewechselten Youssef En-Nesyri.

Aufgrund einer Sperre durch den Fußball-Weltverband FIFA darf Fenerbahce Istanbul in den nächsten drei Transferfenstern keine Spieler verpflichten. Das bestätigte der türkische Erstligist am Samstag, stellte jedoch klar, dass es sich um ein „vorübergehendes“ Verbot handele.

„Das auf unseren Verein verhängte Transferverbot bezieht sich auf die Ablösesumme von Youssef En-Nesyri“, schrieb Fenerbahce in einer Stellungnahme auf X. Der Grund für die Strafe sei eine bisher nicht bezahlte Transferrate „mit Fälligkeit zum 30. April 2026 im Zusammenhang mit der Ablöse des Spielers“.

Sevilla hatte Klage gegen Fenerbahce eingereicht

En-Nesyri, der bereits im Februar zum saudischen Klub Al-Ittihad wechselte, war 2024 mit einer Ablöse in Höhe von 19,5 Millionen Euro vom FC Sevilla nach Istanbul gekommen. Der spanische Klub habe eine Klage bei der FIFA eingereicht, um die noch offene Transferrate zu erhalten.

Fenerbahce hingegen warte noch auf den dazugehörigen FIFA-Beschluss und werde die „angeordnete Zahlung am ersten Arbeitstag (Montag) vornehmen“. Der Klub teilte mit, dass das Transferverbot nach Abschluss des Verfahren aufgehoben werde.