Real Madrids neuer Trainer Álvaro Arbeloa hat Jude Bellingham bei seiner ersten Kadernominierung für das Pokal-Achtelfinale gegen Albacete (ab 21 Uhr im LIVETICKER) überraschend zu Hause gelassen und damit sofort für Aufmerksamkeit gesorgt.
Kein Bellingham! Neuer Real-Trainer geht gleich voll ins Risiko
Arbeloa lässt Bellingham zuhause
Arbeloa verzichtete trotz der Bedeutung des Spiels in der Copa del Rey neben Bellingham auch auf Thibaut Courtois, Aurélien Tchouaméni und Álvaro Carreras. Die Zeitung Marca bezeichnet es als „erste riskante Wette“ des neuen Mannes an der Seitenlinie.
Stattdessen berief er mehrere Spieler aus der eigenen Jugendakademie in den Kader, darunter Joan Martínez, Manuel Ángel, Palacios, David Jiménez und Cestero. Die beiden Letztgenannten schaffte es gar in die Startelf. Im Tor vertraut der neue Trainer weiterhin auf Andriy Lunin.
Arbeloa setzt auf Risiko bei Real
„Wir wollen um alle noch möglichen Titel kämpfen und Spiele gewinnen. Morgen wollen wir damit beginnen“, sagte Arbeloa gestern bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz.
Die Wahl des Kaders zeigt, dass der ehemalige Profi bereit ist, Risiken einzugehen und jungen Spielern Verantwortung zu übertragen.
Die Entscheidung, Bellingham zu schonen, steht exemplarisch für Arbeloas Philosophie. Er betonte offen seinen „Mut“ und ein „blindes Vertrauen in die Akademie“ und erklärt, dass er keine Angst vor einem Misserfolg habe.
Neben Bellingham: Auch Rüdiger und Mbappé fehlen
Neben Bellingham fehlen auch verletzte Stars wie Kylian Mbappé, Antonio Rüdiger oder auch Militao, die in den kommenden Wochen langsam an die Mannschaft herangeführt werden sollen.
Nach der Entlassung von Xabi Alonso nutzt Arbeloa die Situation, um seine Ideen umzusetzen und jungen Talenten Spielpraxis zu geben.
Bereits in der vorherigen Pokalrunde hatte Real Madrid nur knapp gegen Talavera de la Reina gewonnen, was den Einsatz frischer Kräfte und die strategische Schonung von Leistungsträgern nachvollziehbarer macht.