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Protest? Großer VAR-Ärger nach Barca-Klatsche

Großer Ärger nach Barca-Klatsche

Der FC Barcelona kassiert eine krachende Niederlage bei Atlético Madrid. Ein aberkannter Treffer sorgt für großen Ärger. Legt Barca Beschwerde ein?
Hansi Flick lässt Kritik am angeblich leichten Weg ins Copa-Halbfinale nicht gelten. Der Barca-Trainer verweist süffisant auf das Ausscheiden von Real Madrid gegen den Zweitligisten Albacete.
Der FC Barcelona kassiert eine krachende Niederlage bei Atlético Madrid. Ein aberkannter Treffer sorgt für großen Ärger. Legt Barca Beschwerde ein?

Hat die böse 0:4-Klatsche des FC Barcelona bei Atlético Madrid ein Nachspiel?

Wie die Mundo Deportivo berichtet, erwägt das Team von Hansi Flick eine Beschwerde über die Schiedsrichterleistung beim spanischen Fußballverband RFEF. Besonders der Einsatz des VAR und der dadurch aberkannte Treffer kurz nach der Pause erhitzen die Gemüter der Blaugrana.

Doch was war passiert? Barcelona, das im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey zur Halbzeit bereits mit 0:4 hinten lag, kam mit frischem Wind aus der Kabine und wollte einen schnellen Anschluss herstellen. Das gelang auch, nach 52 Minuten netzte Pau Cubarsí ein - 1:4.

Copa del Rey: VAR-Ärger bei Barca-Tor

Nach einer Freistoßvariante war der Ball über Umwege beim Verteidiger gelandet, der im vollbesetzten Atlético-Strafraum Keeper Juan Musso überwand. Doch dann schaltete sich VAR-Schiri Pablo González Fuertes ein und prüfte die Situation auf eine mögliche Abseitsstellung.

Fast sieben Minuten dauert es, ehe der Treffer durch Schiedsrichter Juan Martínez Munuera aberkannt wurde.

„Für mich ist es verrückt, so lange zu brauchen, um eine solche Situation zu klären. Sieben Minuten, bitte!“, ärgerte sich Flick.

Das Problem und der Grund für die Wut auf Barca-Seite: Die halbautomatische Abseitserkennung konnte nicht angewendet werden.

„Das System hat bei der Modellierung der Spieler anhand der Skelette einen Fehler erzeugt, als es eine Situation mit einer hohen Spielerdichte erkannte“, erklärte die Schiedsrichterkommission CTA (Comité Técnico de Árbitros).

Verwirrung beim VAR

Insgesamt rund acht Spieler hatten sich in der Nähe des Balles aufgehalten, offenbar zu viele für das System. Auch eine versuchte Neukalibrierung führte zu keiner Verbesserung, sodass der VAR zur Notlösung greifen musste und manuelle Linien den Ausschlag gaben.

„Wenn das Bild nicht künstliche Intelligenz ist, dann ist das ein Skandal”, wütete Barca-Kapitän Frenkie de Jong nach dem Spiel, der sich während der langen Unterbrechung im Austausch mit dem Schiedsrichter befunden hatte.

Laut Mundo Deportivo will der Verein die Situation am Freitag bewerten und anschließend eine Beschwerde einreichen. Der Ausgang oder mögliche Konsequenzen sind völlig unklar. Das Rückspiel steigt am 3. März im Camp Nou.

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