Enthüllt: Der Alaba-Vertrag bei Real

Enthüllt: Der Alaba-Vertrag bei Real

David Alaba wechselte im Sommer ablösefrei vom FC Bayern zu Real Madrid. Jetzt kommen Vertrags-Details ans Licht.
David Alaba wechselte ablösefrei zu Real Madrid. Und dennoch müssen die Königlichen für den Deal mit dem Defensiv-Star offenbar tief in die Tasche greifen
Millionen-Wahnsinn! Der Alaba-Vertrag bei Real
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. SPORT1
von SPORT1
am 31. Juli

Der Poker um David Alaba zog sich über Monate hin, bekanntlich hatte der FC Bayern am Ende das Nachsehen.

Der 29-Jährige schlug eine Vertragsverlängerung beim Rekordmeister aus und wechselte zu Real Madrid - ablösefrei. Und obwohl die Königlichen den Bayern keine Millionensumme überwiesen, muss der spanische Topklub für den Deal mit dem Defensiv-Star offenbar tief in die Tasche greifen.

Handgeld und Mega-Gehalt? Zahlen des Alaba-Deals enthüllt

Das geht aus einem Bericht des Spiegel hervor. Das Magazin beruft sich dabei auf ausformulierte Entwürfe von Alabas Arbeitsvertrag und Vereinbarungen des Klubs mit seinen Beratern, die dem Spiegel vorliegen sollen.

Demnach soll Alaba in den kommenden fünf Jahren seiner Vertragslaufzeit pro Saison ein durchschnittliches Festgehalt von 19,47 Millionen Euro einstreichen. Die Vertragsunterschrift soll ihm ein Handgeld von 17,7 Millionen Euro eingebracht haben. In Summe wären das mindestens 115 Millionen Euro brutto.

Alaba soll zudem eine Nettovereinbarung ausgehandelt haben, die ihm im Falle einer Erhöhung des Einkommenssteuersatzes ein jährliches Nettogehalt von 10,5 Millionen Euro sichern soll. Zudem winken dem Österreicher noch Bonuszahlungen, etwa in Form von Titelprämien.

Allerdings droht Alaba im Falle eines vorzeitigen Abschieds eine saftige Strafe. Sollte er den Vertrag einseitig kündigen, müsste er Real angeblich 850 Millionen Euro als Entschädigung zahlen.

Zahavi und Alabas Vater profitieren offenbar am Alaba-Transfer

Eine entscheidende Rolle im Alaba-Poker spielte der berüchtigte Agent Pini Zahavi, den Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß damals im Doppelpass auf SPORT1 als “geldgierigen Piranha” bezeichnet hat.

Nach seiner Attacke gegen Alaba-Berater Pini Zahavi legt Uli Hoeneß gegen die Branche nach. Der Ehrenpräsident des FC Bayern wünscht sich zudem mehr Proaktivität der Spieler.
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Hoeneß stänkert gegen Berater

Laut Spiegel soll dem Israeli der Alaba-Transfer zu Real 5,2 Millionen Euro eingebracht haben. Auch Alabas Vater George, der auf dem Vertragsentwurf als Berater seines Sohnes genannt sein soll, profitiert offenbar von dem Deal. Wie es in dem Bericht heißt, soll Real Madrid 6,3 Millionen Euro an die Firma “The Alabas GmbH”, die sich im Besitz von George und seiner Frau Gina befindet, überweisen.

Vater George war für eine Stellungnahme für SPORT1 nicht zu erreichen, Alabas Berater Zahavi wollte die Zahlen auf SPORT1-Nachfrage nicht weiter kommentieren.