Das erste halbe Jahr bei Real Madrid hat David Alaba nun hinter sich. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan La Liga)
David Alaba vergleicht Real Madrid mit dem FC Bayern
Worüber sich Alaba bei Real wundert
Die Bilanz des Abwehrspielers kann sich durchaus sehen lassen. Auf Anhieb wurde er Stammspieler bei den „Königlichen“, absolvierte insgesamt 23 Partien, erzielte zwei Tore und bereitete drei weitere vor. Real kassierte in 19 Liga-Spielen erst 16 Gegentore.
Dabei habe er sich nach 13 Jahren FC Bayern in der spanischen Hauptstadt erst einmal anpassen müssen, verriet der österreichische Nationalspieler dem Kurier. (SERVICE: Tabelle von La Liga)
- „Doppelpass on Tour“: Deutschlands beliebtester Fußballtalk geht auf große Deutschlandtour! Alle Tourtermine und Tickets unter www.printyourticket.de/doppelpass oder unter der Ticket-Hotline (Tel. 06073 722740; Mo.-Fr., 10-15 Uhr)
„Ich musste auf sehr viel Komfort verzichten. Beruflich gesehen habe ich im Klub und in der Mannschaft ein Standing gehabt, bin zu einem Führungsspieler gereift“, berichtete er über seine Zeit in München.
Nun spielt er aber zumindest schon so lange bei Real, dass ihm einige Unterschiede zu den Bayern aufgefallen sind, was die Spielweise angeht.
Alaba: Real spielt nicht so hohes Pressing wie Bayern
„Wir sind keine Mannschaft, die so hohes Pressing spielt, wie wir es in München getan haben, damit stehen wir auch mit der Abwehrkette nicht so hoch wie unter Hansi Flick“, sagte der 29-Jährige.
Was ihn aber am meisten wundert, ist das Selbstbewusstsein der Gegner von Madrid.
„Ich habe nicht so viele Kopfballduelle nach einem Abstoß des Gegners“, sagte Alaba. „Da denkst du, du bist Real Madrid und fährst nach Levante oder Alavés und die werden bunkern (dt. mauern). Das Gegenteil ist der Fall, weil alle von hinten herausspielen.“ (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Dass er in Madrid nun statt der 27 die Nummer 4 von Ex-Kapitän Sergio Ramos trage, sei für ihn mittlerweile keine große Sache mehr, sagte Alaba.
Alaba Nachfolger von zwei Real-Legenden
„Was die Rückennummer betrifft, wollte ich meine 27 haben“, verriet er. „Aber in Spanien haben die Profis die Nummern 1 bis 25. Zum einen waren keine anderen Nummern mehr frei, zum anderen wollte auch der Verein, dass ich die Nummer 4 trage.“
Sie habe in Madrid eine ganz besondere Bedeutung, betonte Alaba: „Vor Ramos hatte sie Fernando Hierro, beide waren Kapitän. Ich trage sie mit Stolz und sehe es als zusätzlichen Ansporn.“
Erstes Ziel im neuen Jahr sei „sicherlich, spanischer Meister zu werden“, so Alaba. Bislang ist er mit seinem neuen Verein auf Kurs. Acht Punkte Vorsprung hat Real als Tabellenführer auf den Rest der Liga.