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FC Barcelona: Zoff um Piqué-Leaks! Trainer Xavi und Barca-Boss Laporta reagieren

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FC Barcelona: Zoff um Piqué-Leaks! Trainer Xavi und Barca-Boss Laporta reagieren

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Piqué-Zoff: Barca-Boss meldet sich

Piqué-Zoff: Barca-Boss meldet sich

Barcelona-Boss Joan Laporta äußert sich zu den Vorwürfen gegen Gerard Piqué. Der Präsident stärkt seinem Spieler den Rücken.
Barcelona-Präsident Joan Laporta äußerte sich zum ersten Mal über den Einmarsch von tausenden Frankfurt Fans in das Camp Nou. Und hofft, dass dies durch Änderungen im Ticketverkauf vermieden werden kann.
. SPORT1
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von SPORT1

Es ist das große Aufreger-Thema in Spanien.

Die Beteiligung von Gerard Piqué und seiner Agentur KOSMOS am Mega-Deal zwischen dem spanischen Verband und Saudi-Arabien bezüglich der Austragung der spanischen Supercopa sorgt für Wirbel. (News: Brisante Piqué-Aussage geleakt)

Der Zeitung El Confidencial sollen Audio-Dateien und Textnachrichten zwischen Piqué und Luis Rubiales, Präsident des spanischen Fußballverbandes (RFEF) vorliegen. „Lass uns die Saudis ausquetschen“, ist demnach unter anderem in einem Telefongespräch zu hören, welches Pique mit Rubiales geführt haben soll. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)

Laporta: „Piqué ist eine Referenz“

Nun hat sich Barcelona-Boss Joan Laporta in die Diskussion eingeschaltet - und seinem Innenverteidiger den Rücken gestärkt. „Piqué ist eine Referenz in unserer Mannschaft. Ich freue mich sehr, dass er dem Kader angehört, und es bedeutet, dass er sich engagiert und immer für Barca spielt“, sagte Laporta der Mundo Deportivo.

Er ergänzte: „Ich muss eines ganz klar sagen: Er ist wichtig für uns, und in dieser Saison hat er manchmal mit Unbehagen gespielt und musste sich besonders anstrengen, und die Wahrheit ist, dass ich seine Anstrengungen schätze.“

Der 35-Jährige habe in der Angelegenheit lediglich „seine Erklärungen abgegeben. Ich weiß nicht, wie es dazu gekommen ist, und ich kenne mich mit dem Thema nicht eingehend aus“, sagte Laporta, betonte aber auch: „Wenn der Trainer der Meinung ist, dass es sich dabei um eine geringfügige Angelegenheit im Hinblick auf das handelt, was wir für unsere Mannschaft wollen, respektiere ich die Meinung unseres Trainers.“ (DATEN: Die Tabelle von La Liga)

Xavi: „Aufmerksamkeit gibt ihm Treibstoff“

Auch Barca-Trainer Xavi hatte sich bereits zur Aufregung rund um seinen Abwehrchef geäußert. „Er ist kontaktfreudig und mag es, Aufmerksamkeit zu bekommen“, sagte Xavi vor dem Ligaspiel gegen Real Sociedad.

Nach dem Heimdebakel gegen Eintracht Frankfurt reagiert der FC Barcelona jetzt. Der Klub möchte nie mehr das Gefühl haben, nur Gast im eigenen Stadion zu sein.
00:33
Barca reagiert auf Eintracht-Debakel

Der Trainer sei eigener Aussage zufolge diplomatischer. „Ich kenne ihn. Wenn er nicht konzentriert wäre, würde ich ihn warnen. Aber diese Aufmerksamkeit gibt ihm Treibstoff. Es ist Adrenalin für ihn. Es ist wie eine Droge, im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist fokussiert.“

Piqué selbst hatte sich bereits zu den Vorwürfen geäußert. „Alles, was wir getan haben, ist legal. Ich werde meine Rolle in dem Interessenkonflikt offenlegen, ich möchte mein Gesicht zeigen, weil ich nichts zu verbergen habe. Ich bin stolz auf das, was wir bei KOSMOS tun“, sagte er auf seinem Twitch-Kanal.