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FC Barcelona: Joan Laporta nimmt Gerard Piqué in Schutz und spricht über Lionel Messi

Barca-Boss: Piqué braucht Hilfe

Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, verteidigt Gerard Piqué und fordert Hilfe für den 35-Jährigen. Über Lionel Messis Ende bei den Katalanen äußert er sich erneut mit Bedauern.
Paukenschlag beim FC Barcelona: Xavi soll seinem ehemaligen Mitspieler und Vereins-Ikone Gerard Piqué mitgeteilt haben, dass er in den Planungen für die neue Saison keine Rolle mehr spielt – die Gründe sind wohl nicht nur sportlicher Natur.
Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, verteidigt Gerard Piqué und fordert Hilfe für den 35-Jährigen. Über Lionel Messis Ende bei den Katalanen äußert er sich erneut mit Bedauern.

Warme Worte des Barca-Präsidenten! (NEWS: Alle aktuellen Infos zu La Liga)

Auf der Mitgliederversammlung der Katalanen am Donnerstagabend hat Joan Laporta den aktuell in Verruf geratenen Gerard Piqué in Schutz genommen - und Hilfe für diesen gefordert.

„Piqué leidet. So sehr wir uns vorstellen, wie er feiert, mit Geld… Er ist eine großartige Person. Er ist einer der Kapitäne von Barcelona. Er hat uns viel gegeben und wird uns weiterhin viel geben“, erklärte der 59-Jährige und nahm dabei Bezug auf die Entwicklungen der vergangenen Tage.

Piqué-Ehe gescheitert

So hat es Medienberichten zufolge jüngst ein klärendes Gespräch zwischen Trainer Xavi und Piqué gegeben. Dort soll Xavi seinem Ex-Mitspieler deutlich gemacht haben, dass er nur mit ihm planen könne, wenn dieser fit werde, sich ganz in den Dienst der Mannschaft stelle und auf Teile seines Gehalts verzichte.

Piqué, dessen Beziehung mit seiner Frau Shakira unlängst in die Brüche ging, soll eingewilligt und sich den Forderungen gebeugt haben. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)

„Er hat sich entschieden, lieber Fußballer als Unternehmer zu sein. Nun ist ihm ein unangenehmer Lebensumstand widerfahren, und das mit zwei Kindern im komplizierten Alter. Es ist nicht wahr, dass es frivol ist. Achten Sie nicht darauf, was einige Medien sagen. Du musst ihm helfen und ihm Liebe geben“, sagte Laporta weiter über den 35-Jährigen.

Spanische Medien spekulieren anhaltend über Seitensprünge Piqués in den vergangenen Jahren. Zugleich soll das der Grund für die Trennung von seiner Frau sein.

Laporta bedauert Messi-Entwicklungen

Neben Piqué machte Laporta auch den abgewanderten Superstar Lionel Messi zum Thema und äußerte sein Bedauern über die Entwicklung der Dinge.

„Das Messi-Problem hat mich traurig gemacht, seit es passiert ist. Er hat uns alles gegeben. Wir haben getan, was wir aufgrund bestimmter Umstände tun mussten, aber ich hoffe, ihm etwas zurückgeben zu können. Ohne ihn wären die letzten zwanzig Jahre Barcelonas nicht zu verstehen. Er war der Grundstein“, erklärte Laporta.

Messi hatte die Katalanen im vergangenen Sommer nach 21 Jahren Richtung Paris Saint-Germain verlassen.