Der Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona ist perfekt. Der 33-Jährige schließt sich dem Ligarivalen bis zum Saisonende auf Leihbasis an, um seine Einsatzchancen bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zu erhöhen.
LaLiga: Barca verhängt wohl "Angstklausel" bei ter Stegen
„Angstklausel“ bei ter Stegen?
Allerdings berichtet The Athletic nun, dass der deutsche Nationaltorwart nur mit einer „Angstklausel“ für den Ligarivalen spielen darf.
Das bedeutet: Ter Stegen dürfe am 15. Februar im Duell zwischen den beiden Vereinen in LaLiga nicht eingesetzt werden. Damit will Barca verhindern, dass ein Spieler, der das Gehalt zum Teil noch vom Verein bekommt, den Blaugrana durch gute Leistungen schaden kann.
Ter Stegen vom Kapitän zum Ersatzspieler
Girona, das unter der Schirmherrschaft und Kontrolle der City Group steht, könnte diese Klausel nur durch die Zahlung einer beträchtlichen Entschädigung aufheben. Das sei jedoch nicht zu erwarten.
Ter Stegen war 2014 aus seiner Heimat Mönchengladbach nach Barcelona gewechselt und avancierte zum großen Rückhalt. Seit 2024 war er Kapitän.
In 423 Spielen kassierte er nur 416 Gegentore und rutschte dennoch vor der Saison im Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick aufs Abstellgleis. Eine schwere Knieverletzung und eine Rückenoperation warfen ter Stegen zurück. In dieser Saison kam er nur einmal im Pokal zum Einsatz.