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"Hässliche Aktion": Respektloses Verhalten von Mbappé?

Respektloses Verhalten von Mbappé?

Real Madrid geht in der Supercopa gegen den FC Barcelona leer aus. Der Frust darüber ist anschließend groß – offenbar auch bei Superstar Kylian Mbappé.
Nach dem 2:3 im Supercopa-Finale gegen Barcelona fordert Real-Madrid-Trainer Xabi Alonso eine schnelle Reaktion. Trotz der Niederlage sieht er positive Ansätze und richtet den Fokus auf die kommenden Wettbewerbe.
Real Madrid geht in der Supercopa gegen den FC Barcelona leer aus. Der Frust darüber ist anschließend groß – offenbar auch bei Superstar Kylian Mbappé.

Der erste mögliche Titel der Saison ist futsch. Am Sonntag verloren die Königlichen das Finale der spanischen Supercopa gegen den Erzrivalen FC Barcelona mit 2:3. Der Frust darüber saß anschließend tief – auch bei Kylian Mbappé, der sich bei der Siegerehrung zu einer umstrittenen Geste hinreißen ließ.

Bilder der TV-Kameras zeigen, dass der Franzose seine Mitspieler wohl aufforderte, auf das eigentlich obligatorische Ehrenspalier für den frischgebackenen Titelträger zu verzichten. Zuvor hatten die Spieler des FC Barcelona den Madrilenen beim Abholen ihrer Medaillen noch artig applaudiert.

Mbappé schien mit der Situation äußerst unzufrieden zu sein. Immer wieder schimpfte und gestikulierte er wild in Richtung der Katalanen. „Real Madrid hat keine Ehrengarde für Barcelona gebildet. Barca hatte es getan. Mbappé hat sie von dort weggebracht. Eine hässliche Aktion", schrieb der renommierte spanische Journalist Alfredo Martínez in den sozialen Netzwerken.

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Respektloses Verhalten? Das sagt Real

Aus dem Umfeld von Real Madrid hieß es später, der spanische Verband habe die Spieler angewiesen, sich in einen anderen Bereich zu begeben. Als Begründung wurde angeführt, Mbappé und seine Teamkollegen würden sich im Kamerabild befinden. Ob dies tatsächlich der ausschlaggebende Grund war, bleibt allerdings offen – zumindest sprach der optische Eindruck nicht unbedingt dafür.

Mbappé selbst konnte am Sonntag nur die letzte Viertelstunde mitwirken. Zuvor hatte der 27-Jährige schon das Halbfinale gegen Atlético Madrid (2:1) am Donnerstag wegen seiner Knieverletzung noch verpasst, war am Freitag aber nach Dschidda, dem Spielort, nachgeflogen.