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"Unverzeihlich": Messi wird zu Thema in erbittertem Barca-Machtkampf

Erbitterter Machtkampf um Messi

Beim FC Barcelona geht der Machtkampf vor der Präsidentschaftswahl im März in die nächste Runde. Lionel Messi rückt dabei ins Zentrum der Diskussionen.
Drei Tage lang versetzte Lionel Messi Indien in den Ausnahmezustand. Zum Abschluss seiner Reise bedankte sich der Superstar für die "verrückte" Liebe und kündigte an, für ein Match zurückzukehren.
Beim FC Barcelona geht der Machtkampf vor der Präsidentschaftswahl im März in die nächste Runde. Lionel Messi rückt dabei ins Zentrum der Diskussionen.

Der Machtkampf beim FC Barcelona spitzt sich vor der Präsidentschaftswahl am 15. März weiter zu. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch Superstar Lionel Messi, der seit seinem Abgang 2021 für Diskussionen bei den Katalanen sorgt.

Präsidentschaftskandidat Victor Font hat den aktuellen Barca-Boss Joan Laporta für den Umgang mit dem argentinischen Superstar hart kritisiert und plant offenbar sogar eine Rückholaktion von Messi, sollte er die anstehende Wahl für sich entscheiden.

Im Zentrum der Kritik von Font steht ein Besuch von Messi im Camp Nou im November 2025, ohne dass die Verantwortlichen etwas davon gewusst hätten. Erst im Anschluss teilte Messi, der 2000 in die Barca-Jugend wechselte, seinen Besuch bei Instagram.

„Unverzeihlich“: Attacke gegen Barca-Präsident

Statt sich mit dem achtmaligen Ballon d‘Or-Gewinner zu versöhnen, bemängelte Font insbesondere das enge Verhältnis von Laporta mit Real-Präsident Florentino Pérez.

„Die Tatsache, dass er sich ins Camp Nou hineinschleichen muss, dass wir die Beziehungen zu Leo abgebrochen haben, ist unverzeihlich“, attackierte Font im Interview mit dem Radiosender Cadena SER seinen Kontrahenten und meinte: „Eine Versöhnung mit Messi sollte seit seinem Abschied oberste Priorität haben.“

Sollte Font den Machtkampf bei den Katalanen für sich entscheiden, plane er eine „Drei-Säulen-Offensive“, um Messi von Inter Miami zurück nach Barcelona zu holen. „Wir haben ein Projekt, um Brücken wieder aufzubauen“, erklärte er bei RAC1 und verwies auf eine institutionelle, sportliche und kommerzielle Einbindung.

Anschließend stichelte er erneut gegen Laporta und behauptete: „Was klar ist: Unter Laporta kommt er nicht zurück.“ Laut Font soll Messi sich eine Rückkehr und ein letztes Kapitel bei den Katalanen durchaus vorstellen können. In der MLS steht der 38-Jährige aber noch bis Dezember 2028 unter Vertrag.

Barca: Flick soll bleiben - Deco nicht

Auch Hansi Flick spiele eine feste Rolle in den Vorstellungen von Font, anders als Sportdirektor Deco. „Deco wird nicht mein Sportdirektor sein“, kündigte er an.

Offenbar macht Deco seine Zukunft aber ohnehin von der Präsidentschaftswahl abhängig. „Wenn Joan nicht hier ist, werden sich die Dinge sicherlich ändern – und deshalb werde ich nicht bleiben“, sagte der Portugiese der spanischen Zeitung Sport.

In La Liga steht Barcelona derzeit einen Punkt vor Madrid an der Tabellenspitze und qualifizierte sich in der Champions League direkt für das Achtelfinale. Im nationalen Pokal gab es derweil einen herben Dämpfer.

Die sportliche Entwicklung scheint nun jedoch sowieso ein wenig in den Hintergrund zu rücken, während der Machtkampf weiter brodelt.

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