Real Madrid hat auch aufgrund eines verschossenen Elfmeters von Superstar Kylian Mbappé erstmals unter Trainer José Mourinho gepatzt. Der spanische Fußball-Rekordmeister verlor zum Auftakt des 4. Spieltags mit 0:1 (0:0) bei Betis Sevilla und wurde dabei für zahlreiche ausgelassene Top-Chancen bestraft. Mbappé scheiterte in der Nachspielzeit (90.+4) vom Punkt am starken Betis-Keeper Alvaro Valles. Den Nachschuss setzte Mbappé aus kürzester Distanz dann über das Tor.
Mbappé versagen die Nerven: Real verliert dramatisch unter Mourinho
Real verliert dramatisch
Minutenlang wurde die Szene noch überprüft und gecheckt, ob Valles bei der Ausführung des Elfmeters einen Fuß auf der Linie hatte. Dem war offenbar so – der Strafstoß wurde nicht wiederholt.
Vermeintliches Traumtor zählt nicht – Mourinho verägert
Spät wurde auch noch ein vermeintliches Fallrückziehertor von Reals Carlos Espi nach Eingriff des Videoassistenten zurückgenommen (89.). Der Youngster hatte traumhaft getroffen, aber es lag eine Abseitsposition vor. Mourinho ärgerte sich an der Seitenlinie.
„Ich mache meinen Spielern heute Abend keine Vorwürfe. Wir haben großartige Arbeit geleistet. Manchmal verliert man einfach, ohne überhaupt zu wissen, warum. Dafür gibt es keine Erklärung“, sagte Mourinho auf der Pressekonferenz.
Die Königlichen verpassten den Sprung an die Tabellenspitze und sind mit neun Punkten Zweiter. Der punktgleiche und noch ungeschlagene FC Barcelona von Trainer Hansi Flick kann am Sonntag (16.15 Uhr) mit einem Sieg beim FC Valencia erstmals ein wenig wegziehen.
Real war in der ersten Halbzeit das klar bessere Team, betrieb aber Chancenwucher: Mbappé scheiterte aus kurzer Distanz an Valles (12.), wenig später traf Vinicius Junior den Außenpfosten (15.). Erneut Mbappé (42.) und Jude Bellingham (45.) verpassten vor der Pause das 1:0. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel – und der Ire Troy Parrott (81.) traf zum Überraschungssieg für Betis.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)