Ex-PSG-Star leidet an Depressionen

von SPORT1
Ex-PSG-Star leidet an Depressionen

Ezequiel Lavezzi spricht über Depressionen, seine Behandlung und die Unterstützung durch Familie und Fußball-Weggefährten.

Ezequiel Lavezzi hat sich nach den jüngsten Sorgen um seine Gesundheit zu Wort gemeldet. Der frühere Angreifer von Paris Saint-Germain berichtete in der Sendung „Fenomeni“ bei Amazon Prime Italia, dass er nach dem Karriereende an Depressionen gelitten habe und sich weiter in Behandlung befinde.

„Als ich aufgehört habe zu spielen, entstand eine Leere, und es gab nichts, was sie füllen konnte“, sagte der 41 Jahre alte Lavezzi im Gespräch mit dem früheren italienischen Stürmer Luca Toni. „Ich habe unter Depressionen gelitten, war in einer Klinik und nehme derzeit Medikamente. Ich bin in Behandlung. Schritt für Schritt erhole ich mich.“

Lavezzi leidet an Depressionen

Aufnahmen eines Interviews mit dem argentinischen Medium El Canciller, die seit rund einer Woche in sozialen Netzwerken verbreitet werden, hatten viele Reaktionen ausgelöst. Lavezzi war darin mit auffälligem Zittern zu sehen. Seine zwei Krankenhausaufenthalte im Jahr 2024 hatten bereits Fragen zu seinem Gesundheitszustand aufgeworfen.

„Die Geburt meines Sohnes hat mir die Kraft gegeben, weiterzumachen“, erklärte Lavezzi. Sein Sohn Vittorio schenke ihm seit 2024 viel Freude, lasse ihn sich lebendig fühlen und habe ihm den Antrieb gegeben, seinen Weg fortzusetzen.

Der frühere Profi, der seine Laufbahn 2019 nach seiner Zeit bei Hebei China Fortune beendet hatte, verwies zudem auf Unterstützung aus dem Fußball. Besonders hob er Lionel Messi hervor: Mit dem Weltmeister verbinde ihn eine besondere Freundschaft, beide sprächen über viele Themen. Auch den inzwischen verstorbenen Diego Maradona bezeichnete Lavezzi als „außergewöhnlichen Menschen“.

DEINE MEINUNG

Am 5. September war Lavezzi noch gut gelaunt an der Seite von Jérémy Ménez im DAZN-Studio vor dem Serie-A-Spiel zwischen Inter Mailand und Napoli zu sehen, das Inter mit 3:2 gewann. Kurz darauf sorgten die Bilder aus dem Interview mit El Canciller für neue Besorgnis.

Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst von Depressionen und Suizidgedanken betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in zahlreichen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. 


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.