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Klopp gibt Verletzungsupdate zu Thiago

Klopp gibt Verletzungsupdate zu Thiago

Der FC Liverpool springt durch einen Sieg gegen Crystal Palace auf Platz 1, doch Jürgen Klopp bangt um den verletzten Thiago. Manchester City patzt - und erlebt ein VAR-Chaos.
Für den FC Liverpool hat Thiago in dieser Saison erst ein Spiel von Anfang an bestritten. Für Jürgen Klopp liegt das vor allem an der Position des Spaniers, und die Anforderungen, die diese mit sich bringt.
SID
von SID
18.09.2021 | 20:26 Uhr

Jubel bei den Reds um Jürgen Klopp: Der FC Liverpool hat gegen Crystal Palace einen souveränen 3:0 (1:0)- Sieg davongetragen und dank des Patzers von Rivale Manchester City die Tabellenspitze erobert.

Die Citizens von Teammanager Pep Guardiola kamen im Etihad Stadium nicht über ein 0:0 gegen den FC Southampton hinaus. (Service: Ergebnisse der Premier League)

Sadio Mané (43.), Mohamed Salah (78.) und der frühere Leipziger Naby Keita (89.) mit einer furiosen Volley-Abnahme trafen für Liverpool. Mit 13 Punkten ist Liverpool weiterhin ungeschlagen und hat vor den Sonntagsspielen drei Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz auf den Plätzen zwei bis vier.

Überschattet wurde der Erfolg indes ein wenig von einer Verletzung des früheren Bayern-Akteurs Thiago, der in der 62. Minute angeschlagen (für Keita) runter musste.

„Er hat seine Wade gefühlt und jetzt hoffen wir wirklich, dass es nicht so ernst ist“, wurde Klopp dazu am späten Samstagabend auf der Liverpool-Homepage zitiert.

Rekord für Klopp-Schützling

Ansonsten aber hatte der deutsche Coach keinen Grund zur Klage: „Ich habe den Jungs gesagt, dass das eines der am härtesten umkämpften 3:0-Siege ist, die ich je gesehen habe. Wir haben alles gegeben. Wir haben Tore aus Standardsituationen erzielt. Palace hat ziemlich gut verteidigt. Ich habe den Jungs gesagt, dass dies eines dieser Spiele ist, die wir gewinnen müssen.“

Klopps Elf begann mit viel Spielfreude und ließ schon in den ersten Minuten einige Gelegenheiten ungenutzt. Der auffällige Mané erzielte kurz vor der Pause die längst fällige Führung, nachdem Gäste-Keeper Vicente Guaita einen Salah-Kopfball nicht festgehalten hatte.

Mané stellte damit einen Premier-League-Rekord auf: Noch nie zuvor hatte ein Spieler neunmal in Folge gegen denselben Gegner getroffen. Gleichzeitig war es der 100. Treffer des Senegalesen für Liverpool.

Rekord und Jubiläum: ein gelungener Tag für Sadio Mané
Rekord und Jubiläum: ein gelungener Tag für Sadio Mané

Sichtlich erfreut äußerte sich der Coach der Reds hinterher über seine Torschützen: „Sein 100. Tor für Liverpool. Ein deutliches Zeichen. Diese Jungs arbeiten so hart und belohnen sich mit solchen Situationen. Es war ein wirklich gutes Spiel für Sadio. Er hat wieder unglaublich hart gearbeitet. Mo hat auch aus einem Standard heraus ein Tor erzielt. Und Naby... wow!“

Außerdem gab Ibrahima Konaté sein Debüt für die Reds.

Nach dem Seitenwechsel ließen es die Reds ruhiger angehen, und Palace wurde mutiger: Salah sorgte nach einer Ecke freistehend am zweiten Pfosten für die Vorentscheidung, Keita setzte per Volleyschuss sehenswert den Schlusspunkt.

Manchester City erschreckend harmlos

Meister Manchester City kam gegen den FC Southampton nicht über ein 0:0 hinaus, sprang aber dennoch vorübergehend auf Rang zwei.

Nach dem Offensivfeuerwerk unter der Woche gegen RB Leipzig taten sich die Hausherren gegen die Saints sichtlich schwerer. Trotz gewohnt hohem Ballbesitz stand am Ende der Partie nur ein einziger Torschuss gegen die Saints zu Buche.

Dabei waren die Citizens noch im Glück: in der 61. Minute verschuldete Kyle Walker einen Elfmeter und musste mit Rot vom Platz, doch die Entscheidung wurde nach kurzer Prüfung des VAR zurückgenommen.

Kein Rot! Der VAR greift ein, Walker bleibt auf dem Platz.
Kein Rot! Der VAR greift ein, Walker bleibt auf dem Platz.

Arsenal reicht ein Zauberstück

Ein einstiges Wunderkind wiederum ließ den FC Arsenal gegen den FC Burnley jubeln : Martin Ødegaard traf in der 30. Minute sehenswert per Freistoß zum 1:0. (Service: Tabelle der Premier League)

Erneut und damit zum bereits zweiten Mal nicht in der Startelf bei den Gunners stand Nationaltorhüter Bernd Leno.

Mit dem zweiten Sieg in Folge kletterten die Gunners damit zumindest vorübergehend aus dem Tabellenkeller.