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Rüdiger zum FC Bayern? Das sagt Tuchel

Rüdiger zum FC Bayern? Das sagt Tuchel

Thomas Tuchel spricht über einen möglichen Wechsel von Antonio Rüdiger zum FC Bayern. Zudem äußert sich der Chelsea-Coach zur „Salzstreuer-Schlacht“ mit Pep Guardiola in München.
Thomas Tuchel will Antonio Rüdiger beim FC Chelsea halten
Thomas Tuchel will Antonio Rüdiger beim FC Chelsea halten
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Gerüchte rund um einen Wechsel von Chelsea-Profi Antonio Rüdiger zum FC Bayern gibt es schon eine Weile.

Nun hat sich sein Trainer Thomas Tuchel dazu geäußert. „Dann kriegt er aber richtig, wenn er das macht“, scherzte Tuchel in der Sport Bild.

Der deutsche Coach will Rüdiger unbedingt halten: „Toni hat sich außergewöhnlich etabliert seit dem ersten Tag, an dem wir angekommen sind. Er ist absoluter Führungsspieler und spielt auf einem unglaublich hohen Niveau.“

Nach SPORT1-Informationen würde der 48-malige Nationalspieler auch gerne beim FC Chelsea verlängern, weil er unter Tuchel gesetzt ist und stark wie nie spielt.

Allerdings bewertete man das erste Vertragsangebot der Blues in Rüdigers Umfeld als „respektlos“.

Tuchel über „Salzstreuer-Schlacht“ mit Guardiola

Tuchel sprach auch über die fast schon legendäre „Salzstreuer-Schlacht“ mit City-Coach Pep Guardiola, die für ihn „ein reines Vergnügen“ war.

Bei ihrem ersten Treffen 2015 in einem Restaurant in München „habe ich ihn gefragt, warum er gegen Gladbach mit einer Viererkette aufbaut und nicht mit einer Dreierkette“, erzählte der Chelsea-Coach

Daraufhin entwickelte sich eine Taktik-Diskussion, in der sich Salzstreuer und Gläser in Lionel Messi, Andrés Iniesta und Co. verwandelten.

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„Er hat es mir erklärt, und ich habe das Glas genommen und gesagt: Aber die spielen doch so.

Er hat es verschoben und gesagt: Nein, dieser Spieler muss da stehen und dieser auf jeden Fall hier“, berichtete Tuchel: „Und ich habe das alles aufgesogen und gespürt, mit welcher Intensität, Detailverliebtheit und Überzeugung er coacht und welchen Erfahrungsschatz er hat.“

Guardiola-Aufstellung im CL-Finale überrascht Tuchel

Doch auch wenn sich Tuchel und Guardiola gut kennen - mit der Aufstellung des City-Trainers im Champions-League-Finale gegen Tuchels Chelsea hatte der Deutsche nicht gerechnet.

Dabei überraschte ihn weniger, dass Guardiola ohne echten Stürmer auflief, da er „das öfter schon mal gemacht“ hat.

„Aber über die Personalie, dass weder Fernandinho noch Rodri gespielt haben, waren wir überrascht. In 46 der 47 Spiele zuvor war immer einer von ihnen auf dem Feld“, sagte Tuchel.

Geholfen hat es Guardiola nicht, denn Chelsea setzte sich mit 1:0 gegen Manchester City durch und gewann die Champions League.

Chelseas Trainer Thomas Tuchel zeigte seine Gesangsstimme, während er auf die Pressekonferenz nach dem 1:0-Sieg von Chelsea gegen Zenit in der UEFA Champions League wartete.
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Kuriose Gesangseinlage: Tuchel trällert Welthit auf PK

Tuchel schenkt Chelsea-Mannschaft seine Schuhe

Tuchel feierte das in der Kabine damit, dass er der Mannschaft seine Schuhe schenkte. „Ich habe vor dem Spiel nach einem kleinen Aufhänger gesucht, der weggeht von Taktik und Motivation - einem kleinen Glücksbringer“, erklärte Tuchel.

Er fuhr fort: „Die Schuhe hatte ich von Nasser Al-Khelaif, dem Präsidenten von Paris, geschenkt bekommen, weil er wusste, dass ich genau wie er viel laufen gehe. Mein Assistent Benjamin Weber hat mich dann gefragt, ob ich die Schuhe tragen würde, wenn wir ins Champions-League-Finale kommen. Ich habe gesagt: ‚Okay, mache ich.‘“

Bei der Niederlage im Champions-League-Finale im Vorjahr gegen den FC Bayern, als Tuchel noch PSG trainierte, hatte er auf die Schuhe verzichtet - was er inzwischen bereut.

„Als wir dann im Finale waren, habe ich gekniffen, weil ich mein Viertel- und Halbfinal-Outftit behalten wollte. Dann haben wir verloren, und ich habe immer gesagt: ‚Ich hätte die Schuhe anziehen sollen‘“, ärgerte sich Tuchel.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)