Pep Guardiola durchlebt bei Manchester City turbulente Tage. Der Vertrag des Spaniers läuft noch bis 2023. Zuletzt gab es Berichte zu einer Verlängerung, bestätigt ist nichts.
Pep Guardiola macht City-Bossen Ansage: "Dann werde ich weg sein"
„Werde weg sein“: Guardiola mit Ansage
Nun hat der 51-Jährige mit klaren Worten überrascht. Bei einer Medienrunde verriet er, unter welchen Umständen er den Verein sofort verlassen würde. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)
Der City-Coach erzählt von einer Ansage, die er den Klub-Bossen gemacht habe. „Wann man ihnen (den Verantwortlichen, Anm.) etwas vorwirft, sage ich ihnen: ‚Erklärt mir das.‘ Sie erklären es und ich glaube es. Ich habe ihnen gesagt: ‚Wenn ihr mich anlügt, bin ich am nächsten Tag nicht hier. Ich werde weg sein und wir werden keine Freunde mehr sein.“
Guardiola: Darum habe ich City verteidigt
Auslöser für Guardiolas klare Worte in Richtung Chefetage waren die Vorwürfe, die wegen vermeintlichen Verstößen gegen das Financial Fairplay in der Vergangenheit gegen seinen Verein geäußert wurden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)
Die UEFA hatte Manchester City 2020 wegen Missachtung der finanziellen Spielregeln im europäischen Fußball aus ihren Wettbewerben ausgeschlossen, die Entscheidung war vom internationalen Gerichtshof CAS aber wieder gekippt worden. Weil die Vergehen entweder nicht ausreichend belegbar oder aber verjährt waren.
Guardiola hatte die Klub-Bosse damals verteidigt. Warum er das getan habe? „Weil ich mit ihnen arbeite.“ Er habe sein hundertprozentiges Vertrauen in die Verantwortlichen gesetzt. Er sei ein großer Fan des Unternehmens. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)
Guardiola will für sauberen Klub arbeiten
Er selbst sei 2012, 2013 (der Zeitraum, in dem die vermeintlichen Vergehen begangen worden sollen sein) noch in Barcelona. Dies treffe auch auf diverse Entscheidungsträger zu.
„Was ich mag, ist, einen Klub zu repräsentieren, der die Dinge sauber und gut macht. Es geht nicht um die Champions League oder die Premier League, wir wollen es für unsere Leute und unsere Fans gut machen.“