Wo ist eigentlich Jadon Sancho?
Manchester United: Erik ten Hag macht wenig Hoffnung auf schnelles Sancho-Comeback
Sancho-Rückkehr? Ten Hag reagiert
Das Warten auf die Rückkehr des früheren BVB-Shootingstars bei Manchester United zieht sich nun schon eine ganze Weile - auch für Trainer Erik ten Hag eine knifflige Situation
„Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, aber manche Prozesse kann man nicht erzwingen, und dies ist einer davon“, meinte der Coach vor dem Duell mit dem FC Everton in der 3. Runde des FA-Cups: „Ich muss mich also in Geduld üben, auch wenn mir die Geduld fehlt. Wir haben ja einen Mangel an Alternativen in der ersten Reihe.“ (FA-Cup: Manchester United - FC Everton, 21 Uhr im LIVETICKER)
Sancho fehlt seit Mitte Dezember aufgrund von körperlichen und mentalen Problemen. Zuletzt absolvierte der Flügelspieler einige Wochen in der Niederlande ein Trainingsprogramm. Nun ist er seit einigen Tagen wieder auf dem Klubgelände und arbeitet dort weiter.
Sancho fehlt Manchester United
Trainer ten Hag rechnet trotzdem nicht mit einer schnellen Rückkehr beim Tabellenvierten der Premier League. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)
„Wir haben noch einige Hürden zu nehmen, aber ich denke, er ist auf einem guten Weg. Ich bin sehr froh, wenn er wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Das ist der nächste Schritt“, so der Coach.
Der Niederländer fügte an: „Das Physische ist auch mit dem Mentalen verbunden. Er macht jetzt gute Fortschritte im körperlichen Bereich, und das wird ihm helfen. Ich hoffe, dass er schnell zurückkehren kann, aber ich kann nicht sagen, wie lange das dauern wird.“
Ronaldo weg - Chance für Sancho
Dass der ungeduldige ten Hag hadert, hängt auch mit dem Abgang von Cristiano Ronaldo zusammen. In der Offensive fehlt aktuell ein Star, da die Red Devils noch keinen Ersatz geholt haben. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)
Der Niederländer betont aber, dass der Ortswechsel für Sancho eine gute Entscheidung war. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)
„Der Prozess hätte auch in England stattfinden können. Ich denke, für viele Spitzensportler ist es manchmal gut, den Ort zu verlassen, an dem sie jeden Tag sind, um eine neue Atmosphäre und neue Erfahrungen zu sammeln. Die Leute haben eine andere Herangehensweise, und das kann dir den richtigen Anstoß geben, um wieder in die Spur zu kommen. Fußballspieler sind keine Roboter.“