Es glich fast schon einer Sensation, als der FC Bayern im Januar 2013 offiziell bekannt gab, dass Pep Guardiola ab Sommer 2013 neuer Trainer des deutschen Rekordmeisters wird.
Guardiolas amüsante Berlusconi-Anekdote vor Bayern-Engagement
Er plauderte Peps Bayern-Wechsel aus
Nach vier erfolgreichen Jahren beim FC Barcelona von 2008 bis 2012 hatte sich der Katalane eine längere Auszeit in New York City gegönnt und wurde damals mit jedem europäischen Topverein, der auf Trainersuche war, in Verbindung gebracht.
Das Rennen machten letzten Endes die Bayern, was vor der offiziellen Verkündung bereits von Sky Italia vermeldet worden war. Quelle des TV-Senders soll der nun verstorbene Silvio Berlusconi gewesen sein – womöglich aus Verbitterung, da sich Guardiola gegen den AC Mailand entschieden hatte.
Guardiola verrät Berlusconi-Anekdote
„Es scheint, dass Silvio Berlusconi, der damals italienischer Premierminister und Präsident des AC Milan war, es ausgeplaudert hat“, erklärte Guardiola im März 2014 im Interview mit Bayern-Sponsor Audi. „Wahrscheinlich, weil ich nicht bei seinem Klub unterzeichnet habe.“
Berlusconi hatte zuvor bereits Kontakte zu Guardiola bestätigt: „Wer würde nicht gern Guardiola als Trainer haben? Ich habe es auch unserem Coach Massimiliano Allegri gesagt. Wir bemühen uns um Guardiola, doch es wird schwierig sein, denn auch englische Klubs wollen ihn, wo er Freunde hat.“
Der englische Fußball musste sich aber noch ein wenig gedulden, ehe Guardiola auf der Insel aufschlug. Erst nach drei erfolgreichen Jahren bei den Bayern zog der heute 52-Jährige zu Manchester City weiter, mit denen er am Samstag erstmals die Champions League gewinnen konnte, was ihm in seiner Zeit bei den Bayern verwehrt blieb.