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Kurioser Fehler: England-Star versehentlich für bankrott erklärt

England-Profi bankrott - oder doch nicht?

Unangenehme Überraschung für Charlie Taylor. Der britische Fußballstar wurde versehentlich für bankrott erklärt.
Das Wintertransferfenster ist eröffnet - für den FC Bayern gibt es also endlich Zeit, den Kader an seinen Problemstellen nachzurüsten. Bisher war es relativ ruhig, jetzt könnte es aber doch ganz schnell gehen. Für die Defensive sind Sportdirektor Christoph Freund und Co. mit einem Tottenham-Star schon recht weit.
Unangenehme Überraschung für Charlie Taylor. Der britische Fußballstar wurde versehentlich für bankrott erklärt.

Überraschung für Charlie Taylor: Der Abwehrspieler des FC Burnley wurde wegen unbezahlter Rechnungen für bankrott erklärt. Gegen den 30 Jahre alten Linksverteidiger, der bei dem Premier-League-Klub rund 30.000 Pfund (rund 35.000 Euro) pro Woche verdient, wurde ein Konkursbescheid erlassen, der nun allerdings aufgehoben werden soll.

Der Sportler selbst lehnte eine Stellungnahme ab, laut Daily Mail soll es sich bei den ausgebliebenen Zahlungen aber um das Ergebnis eines Verwaltungsfehlers handeln. Ernsthafte finanzielle Probleme oder der Versuch, sich vor Zahlungen zu drücken, sollen dagegen nicht dahinter stecken.

Demnach wurden die Schulden inzwischen beglichen und beim zuständigen Gericht ein Antrag auf Annullierung des Konkurses gestellt, der bereits kurz vor der Genehmigung stand.

Viele Ex-Fußballer kämpfen mit finanziellen Problemen

Taylor hat sich im Team von Trainer Vincent Kompany als Stammspieler etabliert, nachdem er in der vergangenen Saison nur wenig Spielzeit erhalten hatte.

Echte finanzielle Probleme sind bei Fußballspielern keine Seltenheit. So ergab eine kürzlich durchgeführten Umfrage des Finanzdienstleistungsanalysten Xpro, dass 60 Prozent der ehemaligen Spieler innerhalb von fünf Jahren nach ihrem Karriereende in größere finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Die Professional Footballers‘ Association (Spielergewerkschaft der aktiven und ehemaligen Fußballerinnen und Fußballer in England, Anm. d. Red.) versucht mit dem Angebot von Modulen zur finanziellen Bildung an Spieler unter 21 Jahren dagegen anzugehen.