Premier League>

Havertz feiert Comeback nach Leidenszeit

Havertz feiert Comeback

Kai Havertz kehrt auf den Platz zurück. Der DFB-Star hat eine lange Leidenszeit hinter sich.
Arsenal-Coach Mikel Arteta äußerte sich zur Situation rund um Ruben Amorims Entlassung bei Manchester United und gab zugleich ein positives Update zu Kai Havertz, der kurz vor seiner Rückkehr steht.
Kai Havertz kehrt auf den Platz zurück. Der DFB-Star hat eine lange Leidenszeit hinter sich.

Beim Comeback von Nationalspieler Kai Havertz hat Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal seine Pflichtaufgabe im FA-Cup souverän gelöst.

Beim 4:1 (2:1) der Londoner beim Zweitligisten FC Portsmouth wurde der 26-Jährige in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Havertz war in der laufenden Saison lediglich am ersten Spieltag im vergangenen August bei Manchester United zum Einsatz gekommen, kurz darauf unterzog er sich einer Knie-OP.

„Ich habe gerade Kai Havertz beobachtet, wie er sich bewegt, und sein Spielverständnis, wie er sich bewegen muss, wann er sich bewegen muss, in Bezug auf das, was er bewegt. Wir vermissen ihn sehr. Er ist wieder bei uns und jetzt müssen wir seine Fitness aufrechterhalten, denn er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, sagte Trainer Mikel Arteta.

Die Gunners, bei denen vor allem Gabriel Martinelli mit einem Dreierpack überzeugte, spielten in Portsmouth einmal mehr ihre Standardstärke aus: Dreimal trafen sie nach ruhendem Ball und verschossen in Person von Noni Madueke überdies noch einen Foulelfmeter.

Zunächst verpasste der Zweitligist dem Londoner Starensemble jedoch eine kalte Dusche. Einen Schuss von Conor Chaplin aus zentraler Position ließ Kepa Arrizabalaga nur nach vorne abklatschen - Colby Bishop staubte ab (3.). Arsenal, in den vergangenen beiden Jahren schon an der Auftakthürde im FA Cup gescheitert, wirkte sichtlich nervös.

Doch hatte die Führung des Underdogs nicht lange Bestand. Wie so häufig in dieser Saison trafen die Gunners nach einer Standardsituation. Nach einem Gewusel im Fünfmeterraum der Gastgeber bugsierte Andre Dozell den Ball ins eigene Tor (9.).

Zwar war vom Klassenunterschied weiterhin nicht viel zu sehen, doch Arsenal blieb in der Folge eiskalt. Martinelli stellte mittels Kopfball nach einer Ecke auf 2:1 (26.) und traf in der 56. Minute erneut. Auch den 4:1-Endstand besorgte der Spieler des Spiels selbst, erneut nach einer Ecke war Martinelli per Kopf zur Stelle (72.).