Ab der nächsten Saison kämpfen sechs Mannschaften der zweitklassigen Championship in den Playoffs um den Aufstieg in die Premier League. Das hat die English Football League (EFL) am Donnerstag bekanntgegeben. Demnach haben die englischen Klubs einen Vorschlag zur Erhöhung der Anzahl der Playoff-Teilnehmer von vier auf sechs angenommen.
Premier League: Große Änderung im englischen Aufstiegsrennen
Große Änderung in England
„Mit dieser Entscheidung soll die Anzahl der Pflichtspiele in der Schlussphase der Saison erhöht werden, während gleichzeitig zwei weiteren Vereinen die Möglichkeit gegeben wird, das Playoff-Finale im Wembley-Stadion zu erreichen und in die Premier League aufzusteigen“, teilte die EFL mit.
Bislang spielen die Teams, die am Ende der regulären Saison die Plätze drei bis sechs der Championship belegen, den dritten Aufsteiger in den Playoffs aus. Künftig werden auch die Mannschaften auf den Rängen sieben und acht teilnehmen.
Dritter Aufsteiger wird weiter im Wembley-Stadion entschieden
Damit wird der Wettbewerb um eine zusätzliche Ausscheidungsrunde erweitert. Der Fünftplatzierte trifft in einem einmaligen Spiel auf den Achtplatzierten, der Sechste auf den Siebten. Beide Partien werden auf dem Platz des jeweils höher platzierten Teams ausgetragen. Die Sieger ziehen ins Halbfinale ein und treffen dort auf den Dritt- und Viertplatzierten.
Die Halbfinals werden wie bisher in Hin- und Rückspiel ausgetragen, bevor im Wembley-Stadion der Aufsteiger in einer einzigen Partie ermittelt wird. Das Playoff-Finale der Championship gilt mittlerweile als das lukrativste Einzelspiel im Weltfußball: Der Wert eines Aufstiegs in die Premier League wird auf fast 200 Millionen Euro geschätzt.
Berichten zufolge erwägt die EFL zudem, auch die Playoffs in der League One und League Two auszuweiten.