Diese geplatzten Transfers am Deadline Day sorgen für Zoff! Diomansy Kamara, der Berater von Ismaila Sarr (Crystal Palace) und Lamine Camara (AS Monaco), hat nach den gescheiterten Wechseln seiner Spieler deutliche Kritik an Fußballklubs geübt.
Mega-Zoff nach geplatztem Chelsea-Transfer
Mega-Zoff nach geplatzten Transfers
Am Mittwochmorgen meldete sich der frühere Profi (u.a. Portsmouth, West Bromwich Albion und Fulham) in seiner Instagram-Story zu Wort – und wie! „Die Fälle von Ismaila Sarr und Lamine Camara müssen uns alle zum Nachdenken bringen.“
Berater schimpft! Afrikanische Spieler „nur eine Ware“?
Dann erhob er harte Vorwürfe. Man müsse „aus dieser Logik herauskommen, in der der afrikanische Spieler manchmal den Eindruck erweckt, er sei nur eine Ware: Man kauft ihn, setzt seinen Preis fest, verhandelt über seine Zukunft – und zu oft scheint dein Wille in den Hintergrund zu rücken.“
Kamara forderte stattdessen: „Unsere afrikanischen Spieler verdienen Respekt. Respekt für ihre Arbeit. Respekt für ihre Karriere. Respekt vor ihren Ambitionen. Respekt vor ihrer Stimme.“
Ein Transfer dürfe nicht „nur eine Angelegenheit von zwei Vereinen und Zahlen“ sein: „Hinter jedem Vertrag steckt ein Mensch, eine Karriere, Träume und Lebensentscheidungen.“
Camara-Deal mit Chelsea scheitert in letzter Minute
Sarr, Nationalspieler des Senegal, hatte auf einen Wechsel gehofft, blieb nach Ablauf der Transferfrist aber bei Crystal Palace. Zuvor war er in Medienberichten unter anderem mit dem FC Liverpool und Galatasaray in Verbindung gebracht worden.
Noch wilder ging es bei Lamine Camara zu: Sein Transfer zum FC Chelsea kam auf den letzten Metern doch nicht mehr zustande. Chelsea soll sich mit Monaco auf eine Ablöse von rund 55 Millionen Euro geeinigt haben, zudem habe es weniger als zwei Stunden vor Transferschluss bereits eine vollständige, schriftliche Vereinbarung zwischen den Klubs gegeben.
Kurz vor Ablauf der Frist habe Monaco den Deal allerdings zurückgezogen. Als Grund wird genannt, dass die Monegassen parallel den Transfer von Folarin Balogun zum FC Everton neu verhandelt hätten. Aus dem Umfeld der Londoner wurde das Vorgehen dem Bericht zufolge als „zutiefst unprofessionell“ bezeichnet.
Der geplatzte Camara-Transfer wurde auch deshalb zum großen Thema, weil Chelsea damit im Mittelfeld weniger Optionen hat. Zuvor hatte der Klub Enzo Fernández für rund 145 Millionen Euro an Manchester City abgegeben – ein Transfer, der in England als britischer Rekordverkauf in die Geschichte einging.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.