Ronaldo trifft nach Nationalmannschafts-Eklat
Dieses Ronaldo-Statement hat es in sich
Cristiano Ronaldo ist nach dem Nationalmannschafts-Eklat direkt nach Saudi-Arabien zurückgekehrt. Bei seiner Rückkehr sorgte der Superstar direkt für Aufsehen.
Cristiano Ronaldo konnte im Spiel gegen Al-Diriyah seine gute Form in der Saudi Pro League fortsetzen. Mit seinem Treffer zum 1:0 läutete der 41-Jährige den souveränen Sieg von Al-Nassr ein. Es ist die erste positive Nachricht um den Weltstar nach dem Eklat in der Nationalmannschaft.
Ronaldo hatte beim Nations League Spiel gegen Dänemark über die gesamte Spieldauer auf der Bank gesessen, obwohl ihm Trainer Jorge Jesus Spielzeit in Aussicht gestellt hatte und Ronaldo sich bereits aufgewärmt hatte. Daraufhin verließ der Portugiese das Camp der Nationalmannschaft und lieferte sich mit Jesus einen öffentlichen Schlagabtausch. In einem persönlichen Statement schilderte er anschließend die Geschehnisse aus seiner Sicht.
Ronaldo trifft wieder nach Wirbel
Jesus informierte die Öffentlichkeit bereits darüber, dass er das Statement seines Stars zur Kenntnis genommen hat. Ronaldo hatte ihm arrogantes Verhalten und mehrfachen Wortbruch vorgeworfen, nachdem der 72-Jährige ihm versprochen haben soll gegen Dänemark für die letzten 30 Minuten eingewechselt zu werden.
Die Al-Nassr-Fans zeigten bei der Wiederkehr des fünfmaligen Ballon-d’Or-Siegers, dass sie hinter ihrem Goalgetter stehen. Ein riesiges Choreo-Banner mit der Aufschrift „Greatness is earned: CR7“ (Großartigkeit muss man sich verdienen) war bei den Heim-Fans zu sehen.
Bei seiner Rückkehr konnte der Portugiese das Chaos der vergangenen Wochen hinter sich lassen und traf mittels eines Abstaubers in der 23. Minute.
Coman macht es selber: Ronaldo zeigt sich unzufrieden
Einen weiteren Aufreger leistete sich der Top-Torjäger von Al-Nassr beim 3:0-Treffer trotzdem. Bei einem Konter liefen Ex-Bayern-Star Kingsley Coman und Ronaldo alleine auf das gegnerische Tor zu. Vor dem Tor forderte Ronaldo den Ball, der Franzose entschied sich aber dazu, selbst abzuschließen. Der 41-Jährige drehte sich nach dem Tor von seinem Mitspieler ab und zeigte sich unzufrieden. Zum Jubel seiner Mannschaft lief er mit einiger Verspätung.
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Al-Nassr befindet sich nach einem soliden Saisonstart auf dem zweiten Platz der Saudi Pro League. Nur eine schlechtere Tordifferenz trennt das Ronaldo-Team von Tabellenführer Al-Qadsiah um die Ex-Bundesligisten Koen Casteels und Julian Weigl.