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Neapel weiter unaufhaltsam

Neapel weiter unaufhaltsam

Die SSC Neapel ist in der Serie A weiter das Maß aller Dinge. Auch im achten Spiel ist die Spalletti-Elf siegreich.
Victor Osimhen erzielte das Siegtor für Neapel
Victor Osimhen erzielte das Siegtor für Neapel
© Imago
SID
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von SID

Die SSC Neapel hat mit etwas Glück seine weiße Weste in der italienischen Meisterschaft gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Luciano Spalletti besiegte am Sonntagabend den FC Turin mit 1:0 (0:0) und feierte den achten Sieg im achten Ligaspiel. (Service: Ergebnisse der Serie A)

Das goldene Tor für den Tabellenführer erzielte der Ex-Wolfsburger Victor Osimhen (81.), in der ersten Hälfte hatte Lorenzo Insigne einen Elfmeter verschossen.

Neapel weiter vorn - Milan folgt dahinter

Hinter Neapel (24 Punkte) folgt mit zwei Zählern Rückstand der AC Mailand, bereits mit sieben Punkte hinter Napoli auf Rang drei liegt Meister Inter Mailand nach der ersten Saisonniederlage.

Zwar gingen die Gäste am Samstag bei Lazio Rom durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ex-Bundesliga-Profi Ivan Perisic (12.) in Führung, die Hausherren drehten die Partie aber durch Treffer des Ex-Dortmunders Ciro Immobile (64., Handelfmeter), Felipe Anderson (81.) und Sergej Milinkovic-Savic (90.+1). (Service: Tabelle der Serie A)

„Inter Mailand verliert den Kopf und das Spiel. Die Mailänder spielen eine Stunde lang auf Topniveau, brechen aber dann zusammen. Eine Blamage für Inters Coach Simone Inzaghi im Duell gegen seinen ehemaligen Klub“, schrieb die Gazzetta dello Sport am Sonntag.

„Inter, eine Pleite wie im Wilden Westen. Streit zwischen Spielern und Proteste. Inzaghis Inter verliert die Nerven und bricht zusammen“, kommentierte der Corriere dello Sport. „Inter ist zwar eine solide Mannschaft, sie hat aber nicht mehr die Persönlichkeit des vergangenen Jahres“, so der Corriere della Sera.

Während Inter sich die Wunden leckt, hat Stadtrivale AC Mailand am Samstagabend eine Pleite gerade noch abgewendet. Die Rossoneri feierten gegen Hellas Verona nach einem 0:2-Rückstand noch einen 3:2-Heimerfolg. Der ehemalige Dortmunder Koray Günter sorgte mit einem Eigentor für den Siegtreffer der Rossoneri.