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Wildes Statement nach Sané-Wirbel

Wildes Statement nach Sané-Wirbel

Leroy Sané sorgt beim Derby von Galatasaray und Besiktas in der Türkei für mächtig Wirbel. Selbst um Mitternacht sind die Gemüter noch erhitzt.
Galatasaray hat seine beiden Top-Transfers Victor Osimhen und Leroy Sané offiziell vorgestellt. Tausende Fans bereiteten den Stars im Rams Park einen spektakulären Empfang.
Leroy Sané sorgt beim Derby von Galatasaray und Besiktas in der Türkei für mächtig Wirbel. Selbst um Mitternacht sind die Gemüter noch erhitzt.

Der Ärger ist beim türkischen Topteam Besiktas auch viele Stunden nach der Derby-Niederlage gegen Galatasaray noch nicht verflogen. Um kurz nach Mitternacht veröffentlichte der Klub aus Istanbul ein weiteres Statement, das so manche Frage aufwarf.

Schon während der Partie, die mit einem 0:1 endete, hatte Besiktas öffentlich geklagt, weil Gegenspieler Leroy Sané nach einem gefährlichen Foul um einen Platzverweis herumgekommen war.

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Dass Sané später wegen einer anderen Aktion doch noch Rot sah, besänftigte die Gemüter nicht - schließlich hatte der deutsche Nationalspieler zwischenzeitlich noch den einzigen Treffer des Tages vorbereitet.

Besiktas will wissen: Waren Portugiesen da?

Besiktas forderte daher im angesprochenen mitternächtlichen Statement Aufklärung zum Vorgehen des VAR in einem „offenen Apell an den türkischen Fußballverband“.

In dem ungewöhnlichen Aufruf wollte der unterlegene Istanbul-Klub unter anderem wissen: „Wer befindet sich im und um das VAR-Zentrum? Gibt es Kameras, die den VAR-Raum und den Flur, in dem sich der Raum befindet, aufzeichnen?“

Was genau sich Besiktas von solchen Aufnahmen verspricht, blieb zunächst unklar. Der Klub wollte des Weiteren wissen, ob „portugiesische VAR-Instruktoren“ im VAR-Raum anwesend gewesen seien. Und hätten diese auch Aufgaben innerhalb des Verbandes?

Zur Erklärung: In der jüngeren Vergangenheit setzte der türkische Verband gerade beim VAR öfter auf Schiedsrichter aus dem Ausland, um Vorwürfen der Befangenheit aus dem Weg zu gehen.

Auch Osimhen hätte Rot sehen können

„Es ist unerlässlich, dass die Führung des türkischen Fußballverbandes, die mit dem Versprechen einer transparenten und fairen Führung ihr Amt angetreten hat, unverzüglich auf unsere Fragen antwortet“, schrieb Besiktas noch.

Der Klub ärgerte sich übrigens wohl nicht nur über den zunächst ausgebliebenen Platzverweis für Sané. Auch Torschütze Victor Osimhen hätte Rot sehen können, weil er, gelbverwarnt, einen Ball wegschlug.

Galatasaray thront nach dem Sieg weiter einsam an der Spitze der Süper Lig, und Besiktas ist aktuell Vierter.

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